Kleider machen Leute – und Hau-Ruck …

„Es rappelt im Karton …“ könnte das Motte unserer AG- Stunde in dieser Woche sein. Endlich sind unsere T- Shirts angekommen! Bei unserer Premiere im November – die MZ berichtete vom Tag der offenen Tür – baten wir das Publikum um Spenden, um uns AG- T- Shirts leisten zu können.  Als wir im letzten Jahr nämlich zu den 20. Schultheatertagen nach Eisleben fuhren, waren wir nicht nur die kleinste Truppe (5) und die einzige dort vertretene Sekundarschule, sondern auch die Einzigen in unterschiedlicher Kleidung. Da Theaterspielen nichts mit dem angestrebten Schulabschluss zu tun hat, dachten wir uns, dass wir uns nicht lumpen lassen und uns T- Shirts besorgen. Nach der überraschend großzügigen Spendenbereitschaft im Anschluss an unsere erste Aufführung machten wir uns gemeinsam ans Werk und designten in einer AG- Stunde gemeinsam unsere T- Shirts. Farbe, Schriftart, Symbolik – nichts wurde dem Zufall überlassen und über alles demokratisch abgestimmt. Nun endlich sind sie da und können stolz getragen werden von unseren 13 TeilnehmerInnen! Damit können wir uns in diesem Jahr in Magdeburg locker blicken lassen! Vielen Dank an dieser Stelle auch an den Schulförderverein, der sich bereit erklärt hat, die Differenz auf der Rechnung zu zahlen, damit es auch für Jede(n) reicht. Wer sich nun ärgert, dass er/ sie verpasst hat, zu spenden, kann dies gerne nachholen unter Schulförderverein der Sekundarschule Annaburg e.V., Stichwort „Theater- AG“, IBAN: DE77 8055 0101 0000 1224 32,
BIC: NOLADE21WBL, Sparkasse Wittenberg.

Vielen Dank und allen ein frohes neues Jahr 2023!    - Eure Hau- Rucks –


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Schauspiel. Tanz. Theater. Und Hau-Ruck.

Das 29. Schülertheatertreffen im Harztheater in Halberstadt – wir waren dabei!

 

Auch in diesem Jahr hatten wir das Glück, dass unsere Bewerbung zu den Schülertheatertagen erfolgreich war und so konnten wir am Donnerstag, dem 13.06. um 5:23 Uhr in den Zug springen und uns auf die Reise in „das Tor zum Harz“ – nach Halberstadt machen.

Nach zweifachem Umstieg kamen wir dann ganz nach Plan zu zwölft am Bahnhof Halberstadt an und irrten zunächst ein wenig durch die Stadt, um das Harztheater zu finden.

Dort angekommen ging es nach einer kurzen Vorstellung der Teilnehmenden auch schon um 10 Uhr los mit der Aufführung „Das fliegende Klassenzimmer 2.0“ durch die Theaterklasse der „August Herrmann Francke“ Gemeinschaftsschule aus Halle (Saale). Nach kurzer Pause, in der wir auf unterschiedlichen Wegen Feedback geben konnten, ging es um 11 Uhr bereits weiter mit der Aufführung der „Storytellers“ aus der Marianne- Buggenhagen- Schule in Darlingerode nach Jules Vernes „In 80 Tagen um die Welt“. Diese amüsante aber auch rasante Inszenierung hat richtig großen Spaß beim Zuschauen bereitet und die durchs frühe Aufstehen entstandene Müdigkeit zunächst weggewischt. Im Anschluss fanden die Nachgesprächsangebote dazu statt, da wir keinem festen Format zugeteilt waren, nutzten wir die Zeit, um uns kreativ bei verschiedenen Drucktechniken auszutoben

Nach einem interessanten vegetarischen Curry zum Mittagessen ging es gleich weiter mit den individuellen Workshops. Wir waren bei „Tagtool“ – das ist ein Programm, das animierte Geschichtendarstellungen ermöglicht, bei „Tanz – meine Lieblingssprache“ und bei „Soundstorys“, wo wir uns gemeinsam mit ChatGPT am Schreiben von Stücken auf Basis gesammelter Geräusche versucht haben. Unglaublich interessant, wieviel Möglichkeiten der Darstellung von Geschichten es gibt, die man ohne diesen Austausch – wie beim STT – wohl kaum kennenlernen würde!

Nach den Workshops sahen wir um 16 Uhr die Aufführung der „Wettiner kleinen Zauberflöte“ des Burggymnasiums Wettin an und wollten danach zunächst in unserem Hotel einchecken, als wir uns aufgrund eines Missverständnisses auf dem Weg dorthin nochmals kurz verirrt hatten, schlug die Müdigkeit im Hotel erbarmungslos zu und wir konnten uns weder zur Werksschau noch zum Nachtfoyer aufraffen, ja nicht einmal zum Abendessen. Stattdessen versorgten wir uns beim Supermarkt in der Nähe mit dem Nötigsten und ließen den Abend erschöpft in unseren Hotelzimmern ausklingen.

Nach einem reichhaltigen Frühstück am Morgen ging es dann zurück zum Harztheater und um 9.30 Uhr zur Aufführung des Stückes „Krach“ der „DOMARTISTEN“ des Domgymnasiums Naumburg. Im Anschluss waren wir alle in verschiedene Nachgesprächsformate eingeteilt und ließen auf diesem Weg die Stücke „Krach“ und die „Wettiner kleine Zauberflöte“ nochmal Revue passieren. Auch hier hatten wir wieder die Möglichkeit, mit Anderen in Austausch zu kommen und zu erfahren, wie unterschiedlich die Stücke manchmal wahrgenommen werden.

Nach Nudeln mit vegetarischer Bolognesesoße zum Mittagessen ging es für uns dann wieder zurück zum Bahnhof Halberstadt und nach über dreistündiger Zugfahrt quer durch Sachsen- Anhalt kamen wir dann alle um 17:37 Uhr in Annaburg an,                                               müde, aber voller neuer Eindrücke.

 

Richard, Samantha, Alison, Katelyn, Amelie, Lilly, Sophie, Georgia, Stella, Leonie, Alyson und Frau Haufe von „Hau-Ruck“


MITEINANDER Neues erleben

Der bundesweite Vorlesetag findet immer am 23. November statt. 2023 stand er unter dem Motto „Miteinander“. Auch in diesem Jahr hat sich „Hau-Ruck“, die Theater-AG der Sekundarschule Annaburg ins Zeug gelegt, für die Kinder aus der Vorschulgruppe des Annaburger Kindergartens einen besonderen Tag zu gestalten.

Trotz des rutschigen und kalten Wetters kamen die 16 Zwerge der KiTa und ihre beiden Kindergärtnerinnen alle pünktlich und unverletzt in der Schule an. Hier gab es zunächst Tee und Kekse und dann wurde auch schon vorgelesen. Während die Kinder zuhörten, welche Abenteuer der kleine Feuerdrache Kokosnuss und sein Freund, der Fressdrache Oskar an ihren ersten Schultagen miteinander erlebten, bekamen sie auch die Bilder aus dem Buch zeitgleich an unserer „Zaubertafel“ präsentiert, so dass es ein Erlebnis für die Ohren und die Augen wurde.

Im Anschluss hatten sich die acht Mädels aus der AG jeweils zu zweit Stationen für die Vorschulkinder ausgedacht, in denen sie miteinander gestalterisch tätig werden konnten. Hier wurde nun ausgemalt, gefaltet, geklebt und verziert, was nur ging. Alle haben super mitgemacht und hatten miteinander viel Spaß. Gegen elf machten sich die Kleinen und ihre Begleiterinnen mitsamt ihren vielen Basteleien zurück zur Rutschpartie Richtung Kindergarten.

Nicht nur die Kindergartenkinder waren aufgeregt, die Großen in der Schule zu sehen, sondern auch die Großen, sogar aus der 10. Klasse, waren total überrascht und hingerissen von ihren Besuchern.

Alle hatten miteinander ziemlich viel Spaß. Das machen wir mal wieder!

 

Eure Hau-Rucks

 




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