„Ich schenk dir eine Geschichte“ nimmt Fünftklässler 2026 mit auf Zeitreise

Anlässlich des Welttags des Buches fand am 22.04.2026 ab 10 Uhr in der Aula unserer Schule eine besondere Aktion statt: Unter dem Motto „Ich schenk dir eine Geschichte“ erlebten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5A und 5B eine lebendige und mitreißende Deutschstunde.

Zu Gast war Herr Fischer von der gleichnamigen Buchhandlung in Jessen, der die Kinder auf ganz besondere Weise für das Lesen begeisterte. Mit Gitarre und Gesang sorgte er zunächst für eine lockere und fröhliche Atmosphäre. Anschließend stellte er die Aktion sowie das diesjährige Buch „Der fliegende Klassenscooter“ vor und weckte damit die Neugier der jungen Zuhörerinnen und Zuhörer.

Der Höhepunkt folgte zum Schluss: Jedes Kind erhielt ein eigenes Exemplar des Buches geschenkt. Die Freude darüber war deutlich zu spüren – funkelnde Augen und begeisterte Gesichter sprachen für sich. Viele Schülerinnen und Schüler begannen sofort zu lesen, tauchten neugierig in die Geschichte ein und begaben sich auf ihre ganz individuellen Zeitreisen in das Jahr 2176.

Die Aktion war ein voller Erfolg und hat einmal mehr gezeigt, wie viel Freude Bücher bereiten können. Ein herzliches Dankeschön gilt Herrn Fischer für sein Engagement und die gelungene Veranstaltung!

Sprachreise nach Straßburg

Deutsch, französisch, europäisch


Straßburg ist eine Stadt mit vielen Gesichtern und reicher Geschichte.

Wir, der Französischkurs der Klassen 10 a und b, konnten im Januar ein paar kalte Tage lang Eindrücke sammeln und herausfinden, was die elsässische Stadt alles zu bieten hat.

Zu den ältesten und eindrucksvollsten Bauten zählt zweifellos das Wahrzeichen Straßburgs: die gotische Kathedrale. Mit Ihrem 142m hohen Kirchturm zählte sie über Jahrhunderte zu den höchsten Bauten Europas. Ganz so hoch wollten wir bei unserem Besuch gar nicht hinaus. Immerhin sind wir 332 Stufen bis zur Aussichtsplattform unterhalb des Turmes hochgeklettert (und auch wieder hinunter). Zur Belohnung gab es einen Panoramablick über die Dächer der Stadt - von den verwinkelten Gassen aus dem Mittelalter bis hin zu den gläsernen Fassaden des europäischen Politikbetriebs.

In „Petite France“ war bei unserem Rundgang nicht allzu viel los. Einen Bewohner des früheren Gerberviertels konnten wir aber doch entdecken. Eine Ratte huschte in der Dämmerung zwischen den malerischen Fachwerkhäusern umher. Bevor wir sie (natürlich auf Französisch) ansprechen konnten, war sie auch schon in Richtung Flussufer verschwunden.

 Unser Stadtführer Willliam war da eindeutig gesprächiger - ein Mann, der seine Heimatstadt liebt und uns die wechselvolle Deutsch-französische Geschichte Straßburgs nahebrachte. Jetzt wissen wir endlich, dass der Dichter der französischen Nationalhymne „Marseillaise“ gar nicht aus Marseille stammt, sondern ein gebürtiger Straßburger ist. Das Lied wurde hier 1792 auf dem „Place Broglie“ erstmal gesungen.  „Aber das“, bekennt Willliam lächelnd, „wissen auch viele Franzosen nicht“.

Straßburg als moderne Metropole konnten wir im Europaviertel kennenlernen - inclusive einer Besichtigung des EU-Parlaments mit seinem riesigen Plenarsaal für über 500 Abgeordnete aus 27 Mitgliedsländern und zahlreichen Dolmetscherkabinen für die 24 Amtssprachen der EU. Französische Esskultur gab es jeden Morgen beim Hotelfrühstück in Form von frischen Croissants. Über die Trinkkultur haben wir uns ganz praktisch im Café und - natürlich nur theoretisch - im historischen Weinkeller des Straßburger Hospitals informiert. Zeit für einen Besuch im Shoppingcenter für den Kauf von Souvenirs blieb auch.

Am Freitagabend mussten wir Straßburg „Adieu“ sagen. Die nächtliche Rückreise war witterungsbedingt etwas abenteuerlich und mit einigen Hindernissen verbunden. Am Samstagmittag hieß es endlich „Bonjour Annaburg“ und alle waren froh, wieder zuhause angekommen zu sein.

 

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Theaterfahrt nach Dessau

Am Dienstag, den 16.12.2025, erlebten die Klassen 5 und 6 einen besonderen Vormittag außerhalb des Klassenzimmers: Gemeinsam besuchten sie das Anhaltinische Theater Dessau, um das Stück „Der Räuber Hotzenplotz“ zu sehen. Schon die Ankunft am Theater sorgte für große Augen: Die hohen Decken, die prunkvollen Kronleuchter und die feierliche Atmosphäre beeindruckte die Kinder sichtlich. Nachdem die Plätze in den ersten Reihen eingenommen waren, erlosch das Licht und das Abenteuer begann. Im Mittelpunkt der Aufführung stand der berüchtigte Räuber Hotzenplotz, der der Großmutter ihre geliebte Kaffeemühle gestohlen hatte. Die Kinder verfolgten gebannt, wie Kasperl und Seppel versuchten, den Räuber mit einer Kiste voll Sand- beschriftet mit „Vorsicht Gold“- in eine Falle zu locken. Besonders beeindruckend war das Bühnenbild, das sich blitzschnell von dem gemütlichen Garten der Großmutter in die düstere Räuberhöhle und schließlich in das schaurige Schloss des Zauberers Petrosilius Zwackelmann verwandelte.

Mit großem Applaus und begeisterten Rufen verabschiedeten die Klassen die Schauspieler am Ende der Vorstellung. Als die Gruppen gegen 13:35Uhr wieder an der Schule ankamen, waren sich alle einig: Dieser Ausflug war ein voller Erfolg. Die Live-Erfahrung im Theater bot eine willkommene Abwechslung zum Schulalltag und wird den Kindern sicherlich noch lange als besonderes Gemeinschaftserlebnis in Erinnerung bleiben.

 

Anna D., Klasse 6b

Tag der offenen Tür an der Sekundarschule Annaburg

Datum: Samstag, 22. November 2025
Zeit: 09:00 – 11:00 Uhr
Ort: Sekundarschule Annaburg

 

Am 22. November 2025 öffnet die Sekundarschule Annaburg ihre Türen für alle interessierten Besucherinnen und Besucher, ehemalige Schülerinnen und Schüler sowie alle, die unsere Schule einmal näher kennenlernen möchten.


Was erwartet Sie?

  • Führungen durch das Schulgebäude
  • Vortrag der Schulleitung über die Schulform „Sekundarschule“ und die besonderen Lernbedingungen an unserer Schule – besonders interessant für Eltern und Kinder der 4. Klassen
  • Buchtauschmarkt im Foyer
  • Präsentationen und Experimente in Fachkabinetten und Klassenräumen
  • Einblicke in Schülerarbeiten und Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen
  • Vorstellung des Schulfördervereins

Besonderes Highlight:


Ab 10:30 Uhr präsentiert unsere Theatergruppe unter der Leitung von Frau Heyde das Stück „Rotkäppchen“        – in moderner Fassung.

 

 

Wir freuen uns auf viele interessierte Gäste und laden Sie herzlich zu unserem Tag der offenen Tür ein!

Kommen Sie vorbei – entdecken Sie unsere Schule, unsere Projekte und unser engagiertes Team!



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Buchtauschmarkt – Tausch dich schlau!

Am Tag der offenen Tür an unserer Schule

 

???? Was ist das?

Du hast Bücher zu Hause, die du nicht mehr brauchst?
Ob Romane, Sachbücher oder Jugendbücher – bring sie mit und tausche sie gegen neue Lektüre!

 

???? So einfach geht’s:

  1. Bringe bis zu 3 gut erhaltene Bücher mit
    ???? Abgabezeitraum: 3.11.-  14.11.2025
    ???? Abgabe: bei deiner/m KlassenlehrerIn
  2. Erhalte pro Buch einen Gutschein
    ???? Maximal 3 Gutscheine pro Schüler*in
  3. Tausche deine Gutscheine am Tag der offenen Tür gegen andere Bücher ein
    ???? [22. November 2025] | ???? [10.00- 12.00 Uhr]
  4. Du kannst deine Gutscheine auch an andere weitergeben!

 

???? Warum mitmachen?

  • ♻️ Nachhaltig – Bücher statt Müll
  • ???? Neue Geschichten entdecken
  • ???? Bücher verbinden – sei Teil der Aktion!

  

???? Jetzt mitmachen und Bücher eine zweite Chance geben!

Bei Fragen wende dich an

Frau Haufe

 

 

Die Sekundarschule Annaburg begrüßt alle neuen 5. Klässler

In der ersten Woche der Klassen 5 wurde viel erlebt und entdeckt. Das Schulhaus wurde gründlich erkundet, neue Räume wurden kennengelernt, und die Schülerinnen und Schüler lernten sowohl ihre Lehrerinnen und Lehrer als auch ihre neuen Mitschülerinnen und Mitschüler kennen. Der Schulalltag begann mit ersten Eindrücken aus Unterricht, Pausen und dem vertrauten Ablauf des Schultages.

 

Wichtige Erlebnisse der Woche:

  • Kennenlernen von Lehrkräften und Mitschülerinnen und Mitschülern: Die Klasse kam zusammen, stellte Fragen und gewann bereits erste Eindrücke von den Lehrenden sowie von den Klassenkameraden. Das gegenseitige Kennenlernen bildete eine wichtige Grundlage für das kommende Schuljahr.
  • Traditionelles Gemeinschaftserlebnis: In einer gemeinsamen Aktion wurde traditionell mit der Rosenprinzessin Cäcilia  eine Rose auf dem Gelände des DRK Pflegeheimes gepflanzt.  Die Pflanzung symbolisiert, dass sich die Klassen im kommenden Schuljahr nicht nur um diese Rose sondern auch umeinander kümmern, einander unterstützen und gemeinsam wachsen.
  • Teamtag in der Campus Erlebniswelt Bitterfeld: Die Klassen verbrachten einen Tag voller Teamspiele und Kletterherausforderungen. Diese Aktivitäten stärkten den Teamgeist, das Vertrauen zueinander und förderten Mut sowie die Bereitschaft, Neues gemeinsam anzugehen.

Ausblick und Orientierung:

  • Die Erfahrungen der ersten Woche sollen als Basis für ein unterstützendes und kooperatives Lernumfeld dienen.
  • Die Pflanzaktion erinnert daran, Verantwortung füreinander zu übernehmen und sich gegenseitig zu tragen.
  • Die Eindrücke aus dem Teamtag werden in den Unterricht integriert, um Zusammenarbeit, Kommunikation und Problemlösung weiter zu fördern.

Zusammenfassung:

 

Die erste Woche bot viele neue Eindrücke: das Schulhaus, Lehrkräfte und Mitschülerinnen und Mitschüler wurden kennengelernt, die Gemeinschaft durch die Rosenpflanzung gestärkt und der Teamgeist durch den Tag in der Campus Erlebniswelt Bitterfeld gefördert. Die Klasse 5 startet damit motiviert ins Schuljahr an der Sekundarschule Annaburg.

 

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Vom Loch in der Makkaroni zum Nudelsalat

Am Mittwoch, den 25.06.2025, verbrachte die Klasse 5 einen erlebnisreichen Tag beim „netten Nachbarn“ in Annaburg. Dort erwartete die Schülerinnen und Schüler ein abwechslungsreiches Programm. Sie konnten kreativ tätig werden, sich sportlich betätigen – besonders ungewöhnlich war das Bogenschießen – und gemeinsam ein leckeres Mittagessen zubereiten. Mit viel Freude und Einsatz schnippelten die Kinder selbstständig Zutaten für einen Nudelsalat, einen grünen gemischten Salat sowie Tzatziki. Dazu gab es Bratwurst. Anschließend wurde das selbstgemachte Essen gemeinsam verspeist – ein schöner Abschluss eines aktiven und geselligen Tages. Ein ganz besonderer Dank an dieser Stelle an Familie Sauer und "Zum Netten Nachbarn" in Annaburg, ohne die der Tag nur halb so schön geworden wäre.

 

Am Donnerstag, den 26.06.2025, stand ein spannender Ausflug nach Riesa auf dem Programm. Ziel war das Nudelcenter, wo die Klasse an einer interessanten Werksführung teilnahm. Dort konnten die Schülerinnen und Schüler live beobachten, wie die berühmten Riesaer Nudeln hergestellt werden. Im angrenzenden Nudelmuseum erfuhren sie mehr über die Geschichte des traditionsreichen Unternehmens. Besonders begeistert waren viele von den bequemen Sitzsäcken im Nudelkino, in dem ein informativer Film zur Nudelproduktion gezeigt wurde. Auch die Sage vom Nudelriesen wurde erzählt – ein unterhaltsamer Einblick in die regionale Sagenwelt. Nach so vielen Eindrücken ließen sich alle ein leckeres Nudelgericht schmecken, bevor es im angenehm klimatisierten Bus zurück zur Sekundarschule nach Annaburg ging.

Die letzten beiden Tage waren für die Klasse 5 nicht nur lehrreich, sondern auch voller Spaß und gemeinsamer Erlebnisse. Jetzt sind wir alle dermaßen genudelt, da können die Sommerferien kommen.

 

 

Abschied vom Rampenlicht mit einem Tusch

Im Rahmen des diesjährigen Annaburger Heimatfestes, das unter dem Motto „Chartshow“ stand, präsentierte unsere Theater-AG „Hau-Ruck“ mit großem Erfolg ihr selbst erarbeitetes und selbst geschriebenes Stück „Musik verbindet“. Der Auftritt fand großen Anklang beim Publikum und wurde mit begeistertem Applaus, mitgetanzten Rhythmen und viel Lachen aufgenommen.

Die Idee, verschiedene Musikstile und -epochen als verbindendes Element zwischen Generationen und Persönlichkeiten darzustellen, wurde kreativ und mit viel Herzblut umgesetzt. Besonders schön war zu sehen, wie das Publikum sich von der mitreißenden Stimmung anstecken ließ – es wurde mitgesungen, mitgeklatscht und an den passenden Stellen herzlich gelacht. Kleinere Pannen, die während der Aufführung passierten, blieben unbemerkt oder wurden charmant überspielt – sie taten der Gesamtwirkung keinen Abbruch.

Für mich persönlich war dieser Auftritt ein ganz besonderer Moment, denn er markiert den Abschluss meiner Zeit als Leiterin der Theatergruppe „Hau-Ruck“. Mit dem Inkrafttreten der Novelle des Bildungsgesetzes vom 11. Juni 2025 wird auch die Leitung unserer Theater-AG in neue Hände übergehen. Eine geeignete Nachfolgerin wurde bereits gefunden, sodass die erfolgreiche Arbeit der Gruppe – unter anderem Namen – fortgeführt werden kann.

Dass unser letzter gemeinsamer Auftritt in dieser Konstellation so fantastisch verlief, war für mich ein perfekter Abschied und ein emotionaler Höhepunkt. Ich bin stolz auf das, was wir gemeinsam auf die Beine gestellt haben und dankbar für die vielen schönen Erinnerungen, die wir teilen dürfen.

Ein herzliches Dankeschön an alle Mitwirkenden, Unterstützer*innen und das wunderbare Publikum – Musik verbindet, und genau das haben wir an diesem Abend gespürt.                                                                                                                                                                                                                                            

Frau Haufe

 

Was für ein Theater

Vom 16.-17. Juni 2025 waren die Schüler der Arbeitsgemeinschaft Theater zu den 30. Schülertheatertagen in Eisleben: zwei Tage voller Schauspiel, Kreativität, Zusammenhalt und Spaß, eine Zusammenführung verschiedener Theatergruppen, welche sich präsentieren konnten oder selbst in den Genuss kommen durften, Theaterstücke anzusehen.

 

Montagmorgen ging es am Bahnhof in Annaburg los, denn von dort aus sind wir alle zusammen mit dem Zug nach Eisleben gefahren. Dort angekommen erwarteten die Schülerinnen und Schüler die ersten Theaterstücke, wie „der Erlkönig“ und „Eulenspiegel“. Am Nachmittag, wurden ebenfalls berühmte Geschichten wie „Der Besuch der alten Dame“ und „Tischlein deck dich“ mit Talent und Hingabe nachgespielt. Auch die Geschichte von „Romeo und Julia“ wurde großartig in die heutige Zeit adaptiert und dennoch detailgetreu in Szene gesetzt - eine Aufführung voller Spannung, Romantik und Staunen.

Nach den Aufführungen gab es eine Art Speed-Dating. Dort hatten verschiedene Gruppen die Möglichkeit, sich zusammen zu finden und auf spielerische Art und Weise mit anderen Teilnehmern ins Gespräch zu kommen, um ihre Eindrücke, Meinungen und Gedanken zu den Theaterstücken zu teilen.

In den freien Minuten wurde sowohl für Snacks und Getränke als auch für Beschäftigung gesorgt. Von Stempelschnitzen, Graffitis sprühen, Basteln und Malen bis hin zu Sitzsäcken und Decken zum Entspannen auf den Wiesen und großen Zelten, war alles dabei.

Nach dem Abendessen ging es dann zurück ins Hotel, wo wir am nächsten Morgen mit einem tollen Frühstück versorgt wurden.  Wieder zurück im Theater erwarteten uns noch zwei weitere Stücke. Nach dem Mittagessen führte unser Weg zurück zum Bahnhof, von wo aus wir zurück nach Annaburg fuhren.

Diese zwei Tage waren eine tolle Erfahrung. Auf diese Weise konnten wir sehen, wie andere Teams gemeinsam arbeiten und welche Möglichkeiten es gibt, Theaterstücke zu inszenieren.  Aber vor allem die vielfältigen Austauschmöglichkeiten mit den anderen Teilnehmern, der herzliche Umgang und die offene Art der Menschen hat die Schülertheatertage für uns besonders gemacht.

 

 

Aktion „Ich schenk dir eine Geschichte“ 2025: Jetzt werden wir „Cool wie Bolle"!

Im Mai hatten wir eine ganz besondere Aktion in unseren 5. Klassen: „Ich schenk dir eine Geschichte“. Herr Fischer hat uns besucht und es war richtig toll, auch weil er Gitarre gespielt hat und wir zusammen gesungen haben. Das hat allen total Spaß gemacht und wir haben viel gelacht. Er hat uns erzählt, wie die Aktion entstanden ist und warum es so wichtig ist, Geschichten zu lesen und zu teilen.

Am Ende hat Herr Fischer uns das Buch „Cool wie bolle“ geschenkt. Das Buch wurde von Thomas Winkler geschrieben. Es geht darum, wie man eigentlich richtig „cool“ sein kann oder ob das überhaupt wichtig ist. Die Hauptfigur Bodo und seine Schwester Lea warten nämlich auf eine Einladung zu einer Poolparty von ihrer Nachbarin Mira. Aber die Einladung kommt einfach nicht! Bodo denkt, dass sie nicht cool genug sind. Deshalb hat er sich ein Programm ausgedacht, mit dem er und seine Schwester in einer Woche zum coolsten Geschwisterpaar der ganzen Schule werden wollen. Ein Comicroman mit Lachgarantie!

Wir sind gespannt, ob Bodos Plan klappt und was „cool sein“ eigentlich wirklich bedeutet. Der Besuch von Herrn Fischer war super spannend und das Buch richtig cool. Wir freuen uns schon darauf, es zu lesen!

Eure 5. Klassen

Letzter Schultag der 10. Klassen

Am 16. Mai war er da, der letzte Schultag für unsere 10. Klassen...

Mit großer Freude wird er nicht nur von den Absolventen erwartet, sondern auch von der gesamten Schule; steht doch das Schulleben an diesem Tag etwas Kopf...

Es gab ein kleines Programm bei der einzelne Schülerinnen und Schüler der Klassen in einem kleinen Wettkampf gegeneinander antraten. Für die Kollegen der Schule war ein leckeres Kuchenbuffet aufgebaut, bei dem sie sich stärken konnten, ehe sie selbst zum traditionellen Stuhltanz eingeladen wurden.

Abschluss bildete die Annemarie-Polka, bei der alle nochmals das Tanzbein schwangen.


Nun, da auch die mündlichen Prüfungen fast geschafft sind, fiebern alle der feierlichen Zeugnisausgabe und dem Abschlussfest entgegen.


Daher ist es Zeit, "Tschüss" zu sagen und allen Absolventen viel Erfolg für ihren weiteren Lebensweg zu wünschen!!!


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Geschichte zum Anfassen und Nacherleben

Am 15. Mai 2025 unternahmen die 10. Klassen ihre letzte Exkursion zur Gedenkstätte des Konzentrationslagers Lichtenburg. Der Besuch fand von 9 bis 13 Uhr statt und stellte eine Nachbearbeitung des Unterrichts zu den Themen Nationalsozialismus und Holocaust dar. Da das KZ Lichtenburg in unmittelbarer Nähe unserer Schule liegt, haben wir Hin- und Rückfahrt selbstständig organisiert und konnten so einen direkten Zugang zu diesem historischen Ort erfahren. Im Laufe des Vormittags beschäftigten wir uns sowohl mit den allgemeinen historischen Hintergründen des Lagers als auch mit konkreten Einzelschicksalen. Dabei wurde besonders deutlich, wie sehr das Leben der dort Gefangenen von Gewalt, Erniedrigung und Entbehrungen geprägt war. Einige Schülerinnen und Schüler hatten die Gelegenheit, sich selbstständig mit einzelnen Biografien auseinanderzusetzen, während andere durch anschauliche Erzählungen und Präsentationen von Mitarbeitern der Gedenkstätte noch tiefere Einblicke in die menschenverachtende Behandlung der Häftlinge erhielten. Abschließend erhielten wir eine Einführung in die Geschichte des KZ Lichtenburg, das als eines der ersten Konzentrationslager im nationalsozialistischen Deutschland fungierte und vor allem politische Gefangene, jüdische Menschen und andere Minderheitengruppen inhaftierte. Die Gedenkstätte ermöglichte uns einen intensiven Einblick in die dunkle Vergangenheit dieses Ortes und der damit verbundenen Schicksale. Der Besuch war besonders bemerkenswert, da er nicht nur an die Vergangenheit erinnerte, sondern auch zur Reflexion anregte. Trotz der Tatsache, dass der 15. Mai der vorletzte Schultag der 10. Klassen war, zeigte sich das Engagement der Schülerinnen und Schüler von seiner besten Seite: Sie hörten aufmerksam zu, stellten nachdenkliche Fragen und beschäftigten sich rege mit der Thematik. Es war beeindruckend, mit welcher Ernsthaftigkeit und Interesse sie sich auf das schwierige Thema einließen. Ein großer Dank geht an die Gedenkstätte KZ Lichtenburg für die ausgezeichnete Organisation des Besuchs. Die fachkundige und respektvolle Begleitung durch das Gelände und die Ausstellungen trugen dazu bei, dass der Besuch für uns alle zu einem wichtigen Erlebnis wurde. Der Besuch des KZ Lichtenburg war nicht nur ein lehrreicher Ausflug in die Geschichte, sondern auch ein eindrucksvolles letztes gemeinsames Schulerlebnis

 

 

Alles Theater?

Märchenaufführung Der satanarchäolügeni­alkohöllische Wunschpunsch nach Michael Ende im Theater Dessau

Am 26. November 2011 machten die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen unserer Schule einen spannenden Ausflug ins Theater Dessau. Ziel des Ausflugs war die Aufführung des Theaterstücks Der satanarchäolügeni­alkohöllische Wunschpunsch nach dem berühmten Werk von Michael Ende.

Bereits am frühen Morgen waren die Schüler und Schülerinnen voller Vorfreude auf das bevorstehende Theatererlebnis. Um 8:00 Uhr trafen sich alle Beteiligten auf dem Schulhof, wo die Busse bereitstanden, um die Klasse zum Theater in Dessau zu bringen. Im Theater angekommen, wurden die Schülerinnen und Schüler herzlich von den Mitarbeitern des Theaters begrüßt und zu ihren Plätzen geführt. Die Bühne war beeindruckend gestaltet und versprach eine besondere Aufführung. Als das Stück begann, war sofort die magische Atmosphäre zu spüren, die das Werk von Michael Ende so einzigartig macht.

Der satanarchäolügeni­alkohöllische Wunschpunsch ist ein Abenteuerstück, das von den Tieren und magischen Wesen handelt, die in einer Welt leben, die an unsere eigene Realität erinnert, aber von Fantasie und absurden Ereignissen durchzogen ist. Die Kinder waren von der bunten Inszenierung, den kreativen Kostümen und der lebhaften Schauspielkunst begeistert. Besonders beeindruckend war die Entwicklung des titelgebenden Wunschpunschs, der in der Geschichte eine zentrale Rolle spielt und eine Vielzahl an magischen und humorvollen Momenten erzeugt.

Die Schülerinnen und Schüler waren von der Aufführung sichtlich begeistert. Viele lachten über die humorvollen Szenen und staunten über die fantasievollen Elemente des Stücks. Es wurde deutlich, wie gut das Theaterstück die Magie und die besonderen Merkmale von Michael Endes Werk in eine lebendige und zugängliche Form brachte. Besonders gefallen hat den Kindern die Mischung aus Humor und tiefgründigen Botschaften, die in der Geschichte verborgen sind.

Nach der Vorstellung ging es für die Gruppe wieder zurück zur Schule. Die Rückfahrt verlief ebenso zuverlässig wie die Hinfahrt. Dieser Ausflug zum Theater Dessau war nicht nur eine kulturelle Bereicherung, sondern auch eine wunderbare Gelegenheit für die Schülerinnen und Schüler, sich mit einem bedeutenden Werk der deutschen Literatur auseinanderzusetzen. Die Verbindung von Fantasie, Humor und gesellschaftlicher Kritik in Der satanarchäolügeni­alkohöllische Wunschpunsch wurde von den Kindern sehr geschätzt und regte zu vielen Gesprächen an.

 

Frau Haufe

Klassenleiterin 5a

 

Geschichte hautnah erleben …

Am 28. Und 29. November 2024 nahmen wir, die Schüler der Klassen 5, an je einem spannenden Projekttag am Annaburger Schloss teil. Unser Begleiter an diesem Tag war der engagierte Lehramtsstudent, Herr Thiel, der uns auf eine besondere Reise durch das historische Schloss führte. Doch der Tag begann nicht ganz wie geplant: Zu unserem Erstaunen stellte Herr Thiel fest, dass ihm seine wertvollen Bücher gestohlen worden waren! Der Bücherdieb ließ uns jedoch nicht ohne Hoffnung zurück – er hatte versprochen, die Bücher nur dann zurückzugeben, wenn wir es schaffen würden, dass Annaburger Schloss gründlich zu erforschen und alle Fragen zu klären, die uns auf unserem Weg begegnen würden.

Um Herrn Thiel zu helfen, machten wir uns also auf, das Schloss zu erkunden. Die Suche nach Antworten führte uns durch verschiedene Bereiche des Schlosses, in denen wir spannende Entdeckungen machten. Unser erster Halt war der einstige Schlossgarten. Hier trafen wir auch die Gartenmagd Flora, welche extra durch die Zeit gereist war, um uns zu unterstützen. Am Schlossgraben fanden wir schließlich weitere Antworten, um den Hefter des Bücherdiebs zu füllen. Der Graben, der einst als Wassergraben um das Schloss diente, spielte eine wichtige Rolle in der Geschichte des Gebäudes. Der Innenhof des Annaburger Schlosses war der nächste Ort, den wir durchstreiften. Es war spannend, wie jeder neue Ort uns dem Ziel näherbrachte, die Bücher zurückzuerlangen.

Der höchste Punkt der Erkundung führte uns in einen der Türme des Schlosses. Der steile Aufstieg war mit einigen Herausforderungen verbunden, doch die Aussicht und die historische Bedeutung des Turms machten die Mühen schnell vergessen. Im Turm fanden wir weitere Antworten zu den Fragen des Bücherdiebs. Der wohl spannendste Teil der Erkundung war der Besuch der Kellerbereiche des Schlosses, die uns schließlich in den Kerker führten. Dunkel, feucht und mysteriös – es war der perfekte Ort, um sich zu gruseln und nach dem alten Schlossgespenst zu schauen. Scheinbar befand dieses sich aber in anderen Sphären, zumindest ließ es sich trotz Suche und Nachahmungsversuchen nicht blicken.

Dank unserer sorgfältigen Erkundung des Schlosses, bei der wir uns auch vom schlechten Wetter nicht aufhalten ließen und der Zusammenarbeit als Team konnten wir die Aufgaben des Bücherdiebs schließlich lösen. Der Tag endete mit einem Gefühl des Erfolges, denn wir hatten nicht nur die Geheimnisse des Annaburger Schlosses entschlüsselt, sondern auch unsere Fähigkeiten im Erforschen historischer Orte und im Teamwork unter Beweis gestellt. Herr Thiel bedankte sich herzlich bei uns und betonte, wie stolz er auf unsere Entschlossenheit und unser Engagement war. Wir hatten nicht nur ein spannendes Abenteuer erlebt, sondern waren dadurch auch selbst einen Tag lang Historiker geworden.

 

 

Pia Friedrich liest sich zum Sieg
Lesewettbewerb der 6. Klassen

Am Morgen des 25. November 2024 gingen die Klassen 6a und 6b ins Porzellaneum in Annaburg. Nathan Weitzdörfer, Pia Friedrich, Emelie Böhme, Melia Richter und Sophie Barthel hatten im Vorfeld bei internen Vorlesewettbewerben in den Klassen die Nase vorn und sollten nun auch im Schulwettbewerb ihr Lesekönnen beweisen.

Sie präsentierten jeweils einen selbst gewählten und einen ungeübten Text aus dem Buch „Die Swifts“. Nicht nur die Autoren wurden dabei genannt, auch spannende Textstellen wurden mit passender Betonung und gekonnter Aussprache vorgetragen.

Der Vortrag jedes Lesers wurde von einer Jury bewertet, in der neben Vertretern des Schülerrates auch Herr Fischer von der Buchhandlung Jessen und Frau Leuschner, eine ehemalige pädagogische Mitarbeiterin der Sekundarschule Annaburg waren.

Nachdem alle Kandidaten ihren Beitrag vorgetragen hatten, zog sich die Jury zur Beratung zurück, um anschließend den Sieger bekannt zu geben:

Siegerin wurde Pia Friedrich, die ihr Buch „Der Vollidiot“ vorstellte, dicht gefolgt von Nathan Weitzdörfer und Emelie Böhme.

Alle Drei erhielten einen Gutschein des Schulfördervereins für die Buchhandlung Fischer sowie den Jubel und die Anerkennung ihrer Klassenkameraden.

Für Pia geht es jetzt nach Wittenberg, wo sie am Kreisausscheid des Landkreises unsere Schule vertreten wird.

Dafür wünschen wir ihr viel Erfolg!!!

 

Maximilian Großkurt und Kim Balding, 6a

 

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Wittenberg ganz neu entdecken.....

Am 28. Oktober 2024 machten die sechsten Klassen der Sekundarschule Annaburg eine spannende Wanderfahrt mit ihren Deutschlehrerinnen und weiteren Begleitern und Begleiterinnen nach Wittenberg, die uns nicht nur mit der Geschichte dieser bedeutenden Stadt vertraut machte, sondern auch mit zahlreichen Sagen und Legenden, die sich um die Region Wittenberg ranken.

Pünktlich um 8.40 Uhr starteten wir mit dem Zug von Annaburg in Richtung Wittenberg. Die Reise war für viele Schüler eine willkommene Gelegenheit, gemeinsam Zeit zu verbringen und sich auf das bevorstehende Abenteuer einzustimmen. Nach einer angenehmen Fahrt erreichten wir Wittenberg und begannen unsere Erkundungstour durch die historische Stadt.

Vor Ort wurden wir von einer fachkundigen Stadtführerin oder alternativ von Frau Krug begrüßt. Wir starteten die Wanderung durch die Stadt, bei der uns viele interessante Geschichten und Sagen aus der Region erzählt wurden. Wittenberg, als eine der ältesten Städte in Sachsen-Anhalt, ist nicht nur für ihre Bedeutung in der Reformation bekannt, sondern auch für die zahlreichen Sagen, die sich um berühmte Persönlichkeiten und mystische Ereignisse ranken.

Die Stadtführerin oder Frau Krug führte uns zu den wichtigsten historischen Orten, an denen diese Sagen angesiedelt sind. Wir besuchten den Stadtfriedhof und erhielten spannende Erklärungen zu den Sagen rund um Luther und die Reformation. Besonders faszinierend war die Erzählung über die weiße Frau in der Nähe des Schlosses und die Sage zur Luthereiche.

Nach der lehrreichen und unterhaltsamen Führung durch die Stadt blieb uns noch etwas freie Zeit, um die Stadt auf eigene Faust zu entdecken. Viele nutzten die Gelegenheit, Souvenirs zu kaufen oder in den zahlreichen Geschäften zu stöbern. Es war eine willkommene Abwechslung nach der intensiven Besichtigungstour.

Am frühen Nachmittag machten wir uns dann auf den Rückweg. Die Rückfahrt im Zug war entspannt und eine gute Gelegenheit, über die Erlebnisse des Tages zu sprechen. Alle waren sich einig, dass die Wanderfahrt nach Wittenberg eine spannende und lehrreiche Erfahrung war, bei der Geschichte und Sagen lebendig wurden. Die Schüler hatten nicht nur viel über die Reformation und die Stadtgeschichte gelernt, sondern auch einen Einblick in die faszinierenden Legenden, die Wittenberg umgeben. Es war ein gelungener Ausflug, der hoffentlich noch lange in Erinnerung bleiben wird!

 

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Im goldenen Oktober nach Leipzig- ein monumentaler Wandertag der 8. Klassen

Am 21. Oktober 2024 begaben sich die achten Klassen unserer Schule gemeinsam mit ihren Geschichtslehrern auf eine spannende Wanderfahrt nach Leipzig, um das imposante Völkerschlachtdenkmal zu besuchen. Die Fahrt, die durch die Landeszentrale für politische Bildung des Landes Sachsen-Anhalt großzügig gefördert wurde, bot den Schülerinnen und Schülern nicht nur eine eindrucksvolle historische Erfahrung, sondern auch die Gelegenheit, mehr über ein bedeutendes Kapitel der deutschen Geschichte zu lernen.

Nach einer bequemen Busfahrt von der Schule zum Denkmal wurden die Schülerinnen und Schüler von fachkundigen Führern empfangen, die sie durch die Geschichte des Völkerschlachtdenkmals und der entscheidenden Schlacht von 1813 führten. Das Denkmal wurde anlässlich der Völkerschlacht errichtet, in der sich die Truppen Napoleons mit denen der verbündeten Armeen aus Preußen, Russland, Österreich und Schweden bei Leipzig in einem der größten militärischen Konflikte des 19. Jahrhunderts gegenüberstanden.

Die Schüler erfuhren, dass das Denkmal nicht nur an die Opfer der Schlacht erinnert, sondern auch als Symbol für den Widerstand gegen Napoleons Expansion und die Befreiungskriege steht. Die monumentale Architektur des Denkmals, das sich über 91 Meter in die Höhe erhebt, wurde detailliert erläutert. Besonders beeindruckend war der Besuch des Inneren des Denkmals, wo die Schülerinnen und Schüler mehr über die künstlerische Gestaltung und die verschiedenen Reliefs, die die Schlacht und ihre Auswirkungen thematisieren, erfuhren.

Die Wanderfahrt nach Leipzig und zum Völkerschlachtdenkmal war für alle Beteiligten eine lehrreiche und eindrucksvolle Erfahrung. Die Schülerinnen und Schüler konnten auf anschauliche Weise mehr über die Völkerschlacht, die napoleonische Ära und die Bedeutung des Denkmals erfahren. Die fachkundigen Führungen trugen dazu bei, das historische Wissen der Schülerinnen und Schüler zu vertiefen und ihnen einen intensiven Einblick in ein entscheidendes Ereignis der europäischen Geschichte zu geben.

Die Reise war nicht nur eine lehrreiche Exkursion, sondern auch eine Gelegenheit, Geschichte hautnah zu erleben und den Zusammenhalt der Klasse zu stärken. Wir danken der Landeszentrale für politische Bildung herzlich für ihre Unterstützung und freuen uns auf weitere spannende Lernreisen.

 

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Alles neu und trotzdem hoch hinauf …

Seit erst einer Woche sind die neuen FünfklässlerInnen an der Sekundarschule Annaburg und schon geht es auf „große Fahrt“.

Organisiert von unserer Schulsozialpädagogin Frau Engelhardt geht es kurz nach acht am 12. August mit dem Bus los nach Bitterfeld in den Kletterpark mit dem großen Ziel, aus der neuen 5. Klasse ein Team zu machen. Kaum angekommen und in Grüppchen aufgeteilt, starten wir dort mit Fritz oder Moni und stellen uns den Herausforderungen – zum Teil mit Pfeil und Bogen, zum Teil mit sportlicher Ausdauer und Geschick. Das Highlight ist unbestritten der Kletterturm mit seinen drei Etagen und vielen neckischen Elementen, wie zum Beispiel dem Bobbycar auf seiner „Seilstraße“. Während sich alle austoben und kennenlernen konnten, haben es ein paar ganz Mutige sogar bis in die oberste Etage geschafft und dort die Glocke geläutet. Im Abschlussgespräch wurde uns verdeutlicht, wie prima wir uns trotz gelegentlicher Unterschiede und dank vieler Gemeinsamkeiten ergänzen. Von den Temperaturen haben wir uns – auch dank des klimatisierten Busses – dabei nichts anhaben lassen.

Frau Haufe, KL 5 A

 

 

Eine neue Rose für einen neuen Anfang …

Das Schuljahr 2024/ 25 startete unglaublich aufregend für die neuen Fünftklässler der Sekundarschule Annaburg. Es galt, seinen Platz in der Klasse zu finden, neue Lehrer, neue Unterrichtsfächer und auch neue Mitschüler kennenzulernen.

So ein Neustart ist auch immer eine Chance, sich von einer neuen Seite zu zeigen, Neues zu erfahren und an sich selbst zu wachsen. Dieses Wachstum wird nun symbolisch durch Rosen vertreten, welche die Klassen 5 A und 5 B am 07.08.2024 gepflanzt haben.

In einem feierlichen Rahmen wurden die Schüler von der zweiten Rosenprinzessin Paula Mikosch und dem Bürgermeister der Rosenstadt Annaburg, Stefan Schmidt, willkommen geheißen, aber auch von den Klassensprechern der 6A und 6B, die im letzten Jahr erstmals ihren neuen Lebensabschnitt mit dem Pflanzen von Rosen im Park vor dem Altenpflegeheim symbolisierten. Begleitet von ihren neuen Klassenlehrerinnen, dem Direktor Herrn Weiß sowie der Schulsozialarbeiterin Frau Engelhardt war es für die jüngsten Sekundarschüler bereits spannend zu beobachten, wie die Pflanze in die Erde gesetzt wurde. Unterstützt wird dieses Projekt der „Willkommensrose“ durch die Jessener Firma Garten-, Landschafts- und Sportanlagenbau Robert Kühn. Unter Anleitung eines Gartenprofis platzierten die jüngsten Sekundarschüler jeweils eine Rose.

Nun gilt es, genau wie bei den Schülern, sich konsequent darum zu kümmern und dafür zu sorgen, dass alles Notwendige für das weitere Wachstum und das gute Gedeihen vorhanden ist. Freiwillige dafür waren in jedem Fall schnell gefunden.

 

 

Frau Haufe, Klassenleiterin Kl. 5aimg_20240807_wa0009.jpg

 

 

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Klasse 10 sagt Tschüss und pflanzt Rosen

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10 haben ihre Schulzeit erfolgreich beendet. Bevor sie am 21. Juni ihre Abschlusszeugnisse im Gemeinschaftshaus Prettin erhalten, pflanzten sie am Vortag im Park des DRK-Altenpflegeheimes zwei Rosen.

Mit dieser Tradition, organisiert von Frau Gückel und Herrn Eisen, wollen sie eine bleibende Erinnerung am Schulstandort hinterlassen. Mit dabei waren die neue Rosenprinzessin Paula Mikosch, Bürgermeister Herr Schmidt und unser Schulleiter Herr Weiß.

Wir möchten uns noch einmal recht herzlich bei der Firma Kühn Garten- und Landschaftsbau bedanken, welche uns die Rosen zur Verfügung gestellt hat.

 

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In der Landeshauptstadt von Sachsen- Anhalt - Klassenfahrt der Klasse 7B -

Unsere erste gemeinsame Klassenfahrt führte uns vom 10. bis 13. Juni 2024 unter der Begleitung von Frau Sahr, Frau Engelhardt, Frau Reich und Herrn Melwitz nach Magdeburg.

Mit dem Zug ging es am Montag kurz vor 9:00 Uhr vom Bahnhof Annaburg los. Nachdem wir erfolgreich in Dessau-Roßlau umgestiegen waren, ging es weiter bis zur Endstation, dem Hauptbahnhof Magdeburg. Dort angekommen, fanden wir schnell den Weg zur Jugendherberge. Als Erstes wurden die Zimmer aufgeteilt. Wir hatten noch genug Zeit, um die Betten zu beziehen und unsere Koffer auszupacken. Nach dem Mittagessen trafen wir uns mit Maria. Sie zeigte uns die Stadt und führte uns durch die Straßen der Landeshauptstadt bis zur Elbe. Dabei sahen wir zum Beispiel den Magdeburger Dom und das Grab von Kaiser Otto den Großen. Am Dienstag waren wir im Elbauenpark. Dort konnten wir im Jahrtausendturm Experimente aus eintausend Jahren menschlicher Geschichte selber ausprobieren. Im Anschluss ging es auf die Sommerrodelbahn, wo wir unsere inneren Rennfahrer herausgelassen haben. Nach einer ordentlichen Portion Currywurst mit Pommes besuchten wir das Schwimmbad „Nemo“. Dort gab es zahlreiche Rutschen, Schwimmbecken und zum Schluss trafen wir uns im Whirlpool zum „Klassentreffen“. Nachdem sich alle ausgepowert haben, fuhren wir zurück zur Jugendherberge, wo uns Uta nach dem Abendessen schon erwartet hat. Mit ihr gingen wir bei einer erlebnisreichen Nachtwanderung den Sagen und Legenden Magdeburgs auf die Spur. Am Mittwoch fuhren wir mit der Straßenbahn zur Endstation Richtung Wasserstraßenkreuz, das wir aus dem Geografieunterricht kannten. Drei Kilometer der Strecke mussten wir allerdings zu Fuß zurücklegen. Dort angekommen hatten wir Glück, dass ein Schiff gerade die Schleuse benutzen wollte. Das zu beobachten war sehr spannend. Die Wanderstrecke mussten wir aber auch wieder zurücklaufen, weshalb wir uns den Kinobesuch am Abend mit den Filmen „Chantal im Märchenland“ und „The Fall Guy“ wirklich verdient hatten. Das Kino hatte sogar eine Rutsche und ausfahrbare Sitze! Am Donnerstag räumten wir unsere Zimmer auf und packten die Koffer, bevor es dann nach erlebnisreichen Tagen mit dem Zug 11:17 Uhr wieder Richtung Heimat zu unseren Familien ging.

Wir hatten eine wirklich schöne Zeit und bedanken uns für die tolle Organisation bei unseren Begleitpersonen und unserer Elternvertreterin Frau Schmolke.

von Lukas und Amy

 

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Hallenser, Halloren, Hallunken - Die Klassenfahrt der 7a nach Halle

Vom 06. bis 08.05.2024 fuhr die Klasse 7a zur Klassenfahrt nach Halle (Saale). Abfahrt war ca. 9.00 Uhr von der Sekundarschule Annaburg. Mit dabei waren Frau Bauer, Herr Hilse und Herr Mietzsch. Die Fahrt dauerte ca, zwei Stunden, angekommen sind wir ca, 11.00 Uhr an der Jugendherberge Halle. Dort erkundeten und bezogen wir unsere Zimmer. Anschließend folgte das Mittagessen, Kurz danach gab es eine kleine Pause in unseren Zimmern. Aber es folgte schon das nächste Abenteuer, eine geführte Stadtwanderung durch Halle mit Quiz. Diese dauerte ca, zwei Stunden. Mit der Straßenbahn ging es zurück in die Jugendherberge, wo schon das Abendessen wartete. Nach einer kleinen „Frischmachpause“ ging es ins Kino, wo wir uns „Chantal im Märchenland“ ansahen. Um 21,30 Uhr war der Film vorbei und es ging im Dunklen zurück zur Jugendherberge- Dort erwartete uns die erste Nacht. Aufgestanden um 7.00 Uhr wartete schon 7.30 Uhr das Frühstück auf uns. Kurz danach besuchten wir das Landesmuseum in Halle. Dort lernten wir viel über die Germanen und vieles mehr. Nun traten wir den Rückweg zur Jugendherberge an. Dort nahmen wir unser Mittagessen ein. Und dann ging die Reise zum Halloren-Museum los. Dort lernten wir viel über Kakao und die in Halle hergestellten Hallorenkugeln, mit anschließender Kostprobe. Bald darauf ging unsere Straßenbahn  zur Jugendherberge zurück und es wurde noch ein kleiner Stopp beim Döner-Imbiss eingelegt. Sehr freudig ging es am Abend  für uns in „Maya Mare“. Nach ca. drei Stunden Baden kehrten wir in die Jugendherberge zurück und fielen sehr kaputt ins Bett. Am nächsten Tag wurden nach dem Frühstück die Koffer gepackt, die Zimmer gesäubert und wir checkten aus. Zum Abschluss warteten wir auf unseren Bus und traten die Heimreise ca, 11.00 Uhr an. Letztendlich waren wir gegen 13.30 Uhr wieder an der Sekundarschule Annaburg.

Es war eine schöne Fahrt!

 

Cedric, Luan und Philipp

 

Kulturwandertag Dessau

Am 19.Januar 2024 fuhren die Klassen 7a und 7b der Sekundarschule Annaburg in das Anhaltische Theater Dessau zu einer Kulturwanderung . Wir starteten an der Schule um 8 Uhr mit dem Bus. Dabei waren Frau Sahr und Frau Vetter .
Angekommen in Dessau begannen wir 10 Uhr mit einer interessanten Führung durch das ganze Haus. Am Bühneneingang erwartete uns Herr Schmidt, den wir bereits von der Balladenwerkstatt kannten, und zeigte uns gleich die große Bühne. Dort gab es viel zu sehen. Er zeigte uns die Kreuzbühne , die Seitenbühnen , die Kulissen und die Drehschreibe.
Der Bühnenmeister erklärte uns auch viel über die Technik. Wir erfuhren , dass das Theater ein 5 Spartenhaus ist , d.h. Es ist unterteilt in Schauspiel, Musiktheater, Orchester, Puppenspiel und Ballett. Es ist eines der größten Theater Europas mit mehr als 100 Vorstellungen im Jahr ,180000 Zuschauern und 36 Nationen , die dort tätig sind. Wir lernten unter anderem den Beruf des Bühnenplastikers kennen. Dieser baut die Requisiten in der eigenen Tischlerei und Malerwerkstatt selbst. Hier für muss man handwerklich sehr geschickt sein. Auch die Perücken für die Masken werden aus Naturhaaren in ca. 80-100 stunden handgenäht. Das Theater hat eine eigene Schneiderin mit einer Gewandmeisterin, die sich um die Kostüme kümmert. Im Fundus des Theaters befinden sich geschätzt 80000-100000 Kostüme. Die Probebühne wird von Schauspielern,Tänzern oder Musikern genutzt , um ihre Rollen einzustudieren. Im Chorsaal üben sowohl der Opernchor des Theaters , des Extrachor als auch der Kinderchor. Gegen 12 Uhr traten wir die Heimreise an. Es war ein toller Tag und aufschlussreicher Tag, und ich werde dieses Theater mit Sicherheit privat nochmal besuchen.


Oskar-Karl Stamm

 

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Klassen 9a und 9b besuchen den Bundestag

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"Politik erleben", das durften die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9a und b am 15.03.2024 in Berlin. Gemeinsam mit der Geschichtslehrerin und der Schulsozialarbeiterin ging es mit dem Bus in unsere Landeshauptstadt.

Am Potsdamer Platz angekommen folgte ein kleiner Fußmarsch am Holocaust-Denkmal vorbei, zum Brandenburger Tor und schließlich zum Reichstag. Viele interessante, geschichtliche Informationen erhielten wir dabei von Herrn Hentschel, der die Klassen als ehemaliger Lehrer unserer Schule begleitete und unterstützte. Pünktlich 11.15 Uhr ging es für uns dann durch die Einlasskontrolle in das Reichstagsgebäude, wo wir an einer Plenarsitzung des Bundestages teilnehmen durften. Es war eine lebendige Diskussion aller Parteien über einen Antrag der AFD zur "Bekämpfung linksextremistischer Gewalt". Im Anschluss an die Sitzung trafen wir noch Herrn Sepp Müller, Bundestagsabgeordneter der CDU, der uns Rede und Antwort stand und in einem kleinen Planspiel mit uns pro und contra zum Thema "4-Tage- Woche" sammelte. Die Besichtigung der Reichstagskuppel durtfte natürlich nicht fehlen, ehe wir das Gebäude gegen 15 Uhr wieder verließen. Nach etwas Freizeit in Berlin war der Tag dann auch schon wieder vorbei und mit dem Bus ging zurück nach Hause.

Rundherum ein gelungenes Erlebnis für unsere 9. Klassen.

 

Expedition Stralsund: Eine unvergessliche Abschlussfahrt!

Am 09.10.23 begann für unsere 10. Klassen ein aufregendes Abenteuer. Unter der Leitung unserer engagierten Klassenlehrerinnen Frau Vetter und Frau Haufe sowie den Begleitpersonen Frau Engelhardt (10a) und Herr Witte (10b) starteten wir zu einer spannenden Klassenfahrt nach Stralsund.
Unsere Reise begann um 9 Uhr und nach einigen Pausen erreichten wir gegen 13 Uhr unser Ziel, die Jugendherberge. Nachdem wir die Zimmer aufgeteilt und die Betten bezogen hatten, besprachen wir den Wochenplan, die Hausordnung, das WLAN-Passwort und die Essenszeiten der vorab eingeteilten Gruppen. Einige nutzten die Gelegenheit für einen entspannten Strandspaziergang und genossen den Ausblick auf das Wasser. Einige Mutige wagten sogar ein Bad. Am zweiten Tag stand die "Expedition Ozean" im Ozeaneum auf dem Programm. Dort bestaunten wir faszinierende Meeresbewohner und lernten viel über die Ostsee. Eine anschließende Stadtführung durch Stralsund bot weitere interessante Informationen. Am dritten Tag erkundeten wir die beeindruckenden Kreidefelsen im Nationalparkzentrum Königsstuhl und besichtigten das U-Boot-Museum in Stralsund. Der vierte Tag führte uns zum Dokumentationszentrum Prora und der Ausstellung "MACHT Urlaub", wo wir uns mit der nationalsozialistischen Zeit auseinandersetzten. Danach ging es zum Baumwipfelpfad, von dem aus wir einen atemberaubenden Blick über die Baumkronen auf die Ostsee und die Insel Rügen hatten. Am fünften Tag traten wir um 09:30 Uhr die Heimreise an.
Das Wetter war während unserer Reise meist sonnig und manchmal etwas windig – eben typisch Ostsee. Die Mahlzeiten waren gut organisiert und es gab ausreichend Freizeit, um die Stadt oder den Hafen in kleinen Gruppen zu erkunden.
Am letzten Abend unserer Klassenfahrt genossen wir ein gemütliches Lagerfeuer mit Stockbrot und Musik, mussten jedoch auch jemanden aufgrund eines Unfalls verabschieden. Trotz dieses traurigen Moments war die Klassenfahrt insgesamt sehr gelungen und wir hatten alle viel Spaß miteinander.
Wir möchten uns herzlich bei unseren Klassenlehrerinnen und Begleitpersonen, der Busfahrerin und der Jugendherberge für diese fantastische Klassenfahrt bedanken. Sie wird uns noch lange in guter Erinnerung bleiben.

Emely M. & Lara R. (10a)

 

 Abschlussfahrt 2023

 

Die Klasse 10 verabschiedet sich und pflanzt Rosen

Am 30. Juni 2023 war es wieder einmal so weit. Die Schüler der Klasse 10 beendeten ihre Schulzeit und erhielten ihre Abschlusszeugnisse.

Nach einem feierlichen Festakt in der Aula der Schule, zu welchem auch die erste Annaburger Rosenprinzessin Emma Ihrke eingeladen war, pflanzten die Schüler im Park des DRK- Altenpflegeheimes drei Rosen.

Die Idee, mit Rosen eine Spur am Schulstandort zu hinterlassen, kam nach dem Heimatfest recht kurzfristig auf. Jedoch wurde mit Hilfe von Frau Gückel schnell Kontakt zum Bürgermeister Herrn Schmidt sowie zu Frau Schäde vom DRK - Altenpflegeheim aufgenommen, um einen geeigneten Platz zu finden.

An dieser Stelle wollen wir uns noch einmal recht herzlich bei der Firma Kühn Garten – und Landschaftsbau bedanken, welche uns die Rosen zur Verfügung gestellt haben und bei der Firma Strickfaden, die spontan eine Bank baute, auf welcher man neben den Rosen gemütlich verweilen kann.



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Da haben wir nicht schlecht gestaunt!

Besuch bei WEIMA Maschinenbau GmbH in Groß Naundorf

 

Den vorletzten Schultag im Schuljahr 2022/23 nutzte die Klasse 9a, um einen modernen Betrieb in Groß Naundorf kennenzulernen: Die WEIMA Maschinenbau GmbH. Sie ist ein deutscher Hersteller von Maschinen und Anlagen für die Zerkleinerung und Aufbereitung von verschiedenen Materialien, insbesondere für die Verarbeitung von Holz, Kunststoffen und anderen Abfallstoffen. Das Unternehmen bietet eine breite Palette von Produkten, darunter Schredder, Hacker, Pressen und Anlagen zur Herstellung von Pellets. Dies wurde von den Mitarbeitern eindrucksvoll präsentiert und alle durften sich  selbst an den Modellen bzw. den zu demonstrationszwecken aufgestellten Maschinen ausprobieren. Die Shredder stehen am Anfang vieler Recyclingkreisläufe. Bei einem anschließenden Betriebsrundgang erfuhren die Schülerinnen und Schüler viel Interessantes und wissenswertes über das Unternehmen. So trägt die hier produzierte Technik dazu bei, ungenutzte Abfälle wieder in Wertstoffe zu verwandeln. Wiederverwerten statt Wegwerfen - diese Idee bietet mehrere  Vorteile. Es können Ressourcen und Materialien effizienter genutzt und damit Kosten und Rohstoffe eingespart werden. Außerdem wird die Umweltbelastung verringert, da weniger Abfall produziert und weniger Energie für den Transport und die Entsorgung von Abfällen aufgewendet wird.

Ganz wichtig war an diesem Tag auch zu erfahren, welche Ausbildungsplätze und beruflichen Perspektiven das Unternehmen bietet.

 

 

 

 

Berufswahlsiegel erfolgreich verteidigt

 

Im Rahmen einer Festveranstaltung am 22. Juni 2023 in Magdeburg wurden die Leistungen unsere Schule, die sich im Schuljahr 2007/2008 erstmals um das Berufswahl-SIEGEL beworben hatte, gewürdigt. Wir haben das Siegel seitdem kontinuierlich erfolgreich verteidigt und wurden nun als erste Schule im Landkreis Wittenberg bereits zum dritten Mal rezertifiziert.

Seit anderthalb Jahrzehnten halten wir einen hohen Standard in der Berufsorientierung. Wir sind bemüht, junge Menschen bei der Berufswahl bestmöglich zu unterstützen und ihnen eine solide Grundlage für das Bewerbungsverfahren zu vermitteln. Das ist nicht selbstverständlich.

Was Ministerin Grimm Benne in ihrer Laudatio sagte, lesen Sie hier.

 

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2022/23

Eine Tour durch die media-city in Leipzig

Am 4.5.2023 fuhren die Klassen 9a und 9b der Sekundarschule Annaburg gemeinsam mit Frau Vetter, Frau Haufe und Frau Engelhardt nach Leipzig, um eine Studiotour beim MDR zu machen. Ziel war es, das Medienunternehmen samt Medienberufen kennenzulernen und einen Eindruck zu gewinnen, wie moderne Rundfunkanstalten produzieren.
Dafür machten wir uns um 8 Uhr mit dem Bus auf den Weg und gegen 9:30 Uhr befanden wir uns am Treffpunkt der media-city. Nach einer halben Stunde wurden wir von unserer Tourführerin Nina empfangen, die uns das Medienunternehmen genauer zeigen möchte. Als erstes konnten wir im MDR-Aktuell Übungsstudio selber die Nachrichten sprechen mithilfe eines Teleprompters. Die zweite Station war das Fotostudio, wo uns das Chroma-Keyverfahren gezeigt wurde und wir ein Klassenfoto als Beispiel damit bearbeitet haben. Weiter ging es im Fundus, in dem sich alle Kleidungsstücke, die jemals genutzt wurden, befinden. Im Anschluss wurde uns das Filmset von „In aller Freundschaft“ und „Riverboat“ gezeigt und wir haben erfahren wie viel Aufwand betrieben werden muss, damit eine Sendung entsteht. Nächste Station war das MDR-Gelände, welches sehr modern und gepflegt aussieht. Von dort aus betraten wir das Produktionsgebäude in dem beispielsweise „MDR-Aktuell“, „MDR um 4“ und „Sportschau“ produziert werden. Zwischendurch trafen wir Wetterfee Michaela Koschagk und Brisant Moderatorin Marwa Eldessouky, die uns über ihren beruflichen Werdegang berichteten. Insgesamt legten wir zu Fuß einen Weg von 3 Kilometern zurück. Unserer Tour beendeten wir gegen 12 Uhr am Treffpunkt der media-city und mit dem Bus ging es dann weiter zum Hauptbahnhof. Alle Schüler hatten nun einiges an Freizeit und konnten in der Leipziger Innenstadt shoppen, essen und Spaß haben.
Um 15 Uhr traten wir unsere Heimreise an und gegen 16:30 Uhr erreichten wir die Schule. Es war ein sehr schöner Tag und wir haben viel über das Medienunternehmen erfahren und einen Blick hinter die Kulissen bekommen.

Helene Wendt



 

 




Frühlingsfest in Annaburg

Nach längerer Pause durch Corona startete am 30. April 2023 das Frühlingsfest der Vereine. Für uns als Mitglieder der Töpferbude war es selbstverständlich gemeinsam mit den Mitgliedern der Theatergruppe am Stand des Schulfördervereins teilzunehmen.

Im Vorfeld wurde eifrig getöpfert, glasiert, Preislisten erstellt und Werbung über Instagram verbreitet. Jeder war aufgeregt wieder dort zu stehen und das Interesse für unsere Produkte zu testen. Wir freuten uns sehr wieder durchzustarten. Bei bestem Wetter verkauften wir Schalen, Gartenstecker, Dekorationsobjekte und Postkarten von Annaburger Ansichten.

Zusätzlich konnten wir für die Wette der Schule mit dem Heimatfestverein werben. Es geht darum, dass am 02.06.2023 um 13 Uhr 100 Gäste mit unseren Schülern zu dem Lied Annemarie auf dem Schulgelände tanzen.

Wir sind mit dem Erlös von dem Verkauf sehr zufrieden und fühlen uns in unserer Arbeit bestätigt.

Herzlichen Dank an alle, die unsere Arbeit unterstützen.

Larissa Lehmann

 

 

 

 

Schulabschluss - was dann?

Mit dieser Frage beschäftigt sich die Berufsorientierung in jedem Schuljahr auf´s Neue. Verschiedene Angebote sollen den Schülerinnen und Schülern der Klassenstufe 9 ihre Enscheidung erleichtern. Am 02. März 2023 war Julia Wünsch von der IHK Halle mit 3 Ausbildungsbotschafter*Innen an unserer Schule. Dies sind Azubis höherer Ausbildungsjahre, die an Schulen über ihren Weg zum Wunschberuf, über den Ausbildungsalltag und ihr Ausbildungsunternehmen berichten. Sie stellten ihr Unternehmen und Ausbildungsmöglichkeiten der Region vor. Folgende Berufe standen im Mittelpunkt:

  • Fachkraft für Lagerlogistik
  • Kaufmann/-frau im E-Commerce
  • Konstruktionsmechaniker/-in
Nach jedem Vortrag konnten die Schülerinnen und Schüler Fragen zu allen Themen rund um Beruf und Ausbildung stellen. Außerdem gab es nützliche Tipps zur Ausbildungsplatzsuche aus erster Hand.
 
Für weitere Info´s folge dem Link zur IHK Halle-Dessau.
 
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Besuch des Bundestag - Klasse 10

Wir, die Klasse 10 der Sekundarschule Annaburg, führten am Freitag, dem 11. 11. 2022 einen Besuch in den Bundestag nach Berlin durch. Pünktlich um 10:30 Uhr begrüßte uns Herr Mayer, Referent für soziale Medien und Mitarbeiter im Team des Bundestagsabgeordneten Sepp Müller, im Paul-Löbe-Haus. Er erklärte uns die Zusammensetzung und die Aufgabenbereiche des Bundestages und wir konnten auch schon manche Fragen stellen. Dann folgte die Gesprächsrunde mit Herrn Müller. Er stellte sich vor und informierte uns darüber, dass der Bundestag das meistbesuchte Parlament der Welt sei. Es debattieren im Plenum 736 Abgeordnete und insgesamt sind ca. 5000 Mitarbeiter dort beschäftigt. Zu den Arbeitszeiten meinte er, dass der erste Termin 07:00 Uhr und der letzte 22:00 Uhr ist. Herr Sepp Müller erzählte uns, dass er seit 2007 Mitglied des Wittenberger Kreistages ist, seit 2009 als Stadtrat in Gräfenhainichen arbeitet und seit 2017 als Mitglied des Bundestages fungiert. Die Aufgabe des Deutschen Bundestages liegt darin, Ideen zu sammeln, aber vor allem die Regierung zu regieren. Auf unsere Frage, warum er Politiker werden wollte, sagte er, dass er als junger Mensch etwas in der Kommunalpolitik bewegen wollte. Er meinte, dass es wichtig sei, dass Jugend sich einmischen und mitgestalten lernt. Auf die Aufgabe von einem Politiker wies er darauf hin, dass dieser an zahlreichen Beratungsgesprächen teilnimmt und dann überlegt Entscheidungen zu treffen hat. Zum Ende des Gespräches übergaben Nick Sonnemann im Namen des Schulelternrats und Alexa Hartstock im Namen der Schulleitung zwei Briefe mit der Bitte um Unterstützung für die Migrationsaufgaben an unserer Schule.

Nach der Einladung zum Mittagessen stand als weiterer Tagesordnungspunkt der Besuch einer Plenarsitzung auf dem Programm. Wir konnten live miterleben, wie Petra Pau, Stellvertretende Bundestagspräsidentin, die Debatte zu dem Thema "Energiesicherungsgesetz, Änderungsverträge zur Braunkohleverstromung“ leitete. Es sprachen unter anderem Dr. Robert Harbeck, Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, und Abgeordnete anderer Parteien. Besonders bemerkenswert war das Interagieren der Bundestagsabgeordneten und dass von Stenografen jedes Wort, jedes Reinrufen oder Applaudieren festgehalten wird. Unser Dank für diesen Projekttag geht vor allem an Herrn Sepp Müller, der es uns ermöglichte, die Arbeit im Bundestag einmal live zu erleben, aber auch an Frau Gückel und Frau Günther, die diesen Unterrichtstag organisiert haben.

Melina Anastasia Celnik (Klasse 10)


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Dresden – ein Wintermärchen

Nach einer aufregenden Terminumlegung unserer Volleyballtalente zuliebe, hieß es am Mittwoch, dem 14.12.2022 dann endlich: auf nach Dresden.

Die Fahrt verlief ohne Hindernisse und wir kamen kurz vor halb elf auf dem Busparkplatz an. Hier konnten wir bereits die Spuren des Winterwetters bewundern, denn der Parkplatz war komplett vereist. Nach einigen lustigen – überwiegend freiwilligen – Schlitterpartien machten wir uns auf zur 2005 wiedereröffneten Frauenkirche. In dem imposanten Gebäude nutzen wir die Möglichkeit, uns kurz aufzuwärmen und das beeindruckende Innenleben der Kirche zu bewundern.

Pünktlich um elf Uhr trafen wir unsere Stadtführer am Lutherdenkmal. Von dort aus startete die Stadtführung durch die historische Altstadt Dresden. Neben den beeindruckenden Gebäuden und dem ansprechenden Fürstenzug war unsere Aufmerksamkeit gelegentlich auch auf die weiße Pracht gelenkt, die sich den Augen bot. Nach einer kurzweiligen Stunde starteten dann alle zum Weihnachtsshopping auf den Striezelmarkt oder ins naheliegende Einkaufszentrum – dem ein oder anderen gelang es dabei sogar, ein leuchtendes Einhorn zu fangen.

Pünktlich zur verabredeten Zeit ging es dann zurück zu unserem Bus und in die Heimat. Wir bedanken uns auf diesem Weg nochmals herzlich bei der Firma Schröder Fläming-Tours Reise GmbH für ihre Flexibilität bei der Umplanung.

 

                                                                                                                                                                   Die Klassen 9,

                                                                                                                                                                   Frau Vetter & Frau Haufe

 

 

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Erfolgreich bei Jugend trainiert für Olympia - Kreisausscheid Volleyball

Je zwei Mädchen - bzw. Jungenmannschaften vertraten unsere Schule beim Kreisausscheid Volleyball am gestrigen Nikolaustag in Wittenberg.

Die Mädchen der WK III wurden ohne gespielt zu haben Sieger in ihrer Altersklasse, da die Mannschaft der Sek. Friedrichstadt Wittenberg krankheitsbedingt zurückgezogen werden musste. Die Jungen der WK III haben spielerisch und kämpferisch überzeugt und konnten ihre beiden Spiele gegen die Sek. Friedrichstadt und das Luther-Melanchthon-Gymnasium Wittenberg gewinnen. Als Sieger vertreten sie nun unseren Landkreis beim Regionalfinale Mitte Januar 2023 in Bitterfeld.

Die Mädchen und Jungen der WK II mussten sich in einem größeren Teilnehmerfeld durchsetzen. Bei den Jungen wurde in zwei Staffeln mit je drei Mannschaften gespielt. Unsere Jungen unterlagen im ersten Spiel dem Lucas-Cranach-Gymnasium Wittenberg mit 0:2 Sätzen, konnten sich aber gegen die Nord-Schule Jessen mit 2:0 durchsetzen. Im Überkreuzspiel mit dem Sieger der anderen Staffel, den Jungen des Jessener Gymnasiums zogen sie mit 0:2 den Kürzeren und erreichten am Ende hinter den Gymnasien als beste Sekundarschule einen hervorragenden vierten Platz.

Für unsere Mädchen waren die Mannschaften des Jessener- bzw. des Luther-Melanchthon-Gymnasiums diesmal noch eine „Nummer“ zu groß und blieben am Ende sieglos. Da nur der Sieger ausgespielt wurde, zählten am Ende auch die „kleinen“ Punkte, so dass unsere Mannschaft ebenfalls einen beachtlichen vierten Platz belegte.

Die Mädchen der WK II sowie die Jungen der WK III bzw. der WK II verfügen über ein gutes sportliches Potenzial, um im nächsten Jahr vielleicht noch erfolgreicher an diesem Wettbewerb teilzunehmen.

Alle beteiligten Mannschaften haben unsere Schule würdig vertreten und dafür möchte ich mich auch im Namen der Schulleitung bei allen Mädchen und Jungen bedanken.

 

Hentschel

 

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Jonas V., Adrian R., Maximilian S., David F., Jonas E., Elias B. und Jonas V. (vlnr) vertreten unsere Schule beim Regionalfinale in Bitterfeld!

In der Weihnachtsbäckerei


Das Plätzchenbacken mit Frau Pressler


Zuerst haben wir den selbst gemachten Teig von Frau Pressler bekommen. Diesen haben wir ausgerollt und ausgestochen. Als nächstes haben wir die ausgestochenen Plätzchen in den Ofen geschoben und gewartet und
gewartet. Plötzlich duftete es lecker nach Plätzchen. Das war das Zeichen, dass die Plätzchen fertig waren. Wir haben diese dann aus dem Ofen geholt.
Zum Schluss haben wir die Plätzchen mit Schokolade und bunten Streuseln verziert. Alle durften dann die fertigen Plätzchen kosten. Sie waren unheimlich lecker.

 

                              Simon, 6b

Vorlesewettbewerb der 6. Klassen

Der Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels wird seit 1959 jährlich von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels in Zusammenarbeit mit Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und anderen kulturellen Einrichtungen durchgeführt. In diesem Jahr konnten unsere 6. Klassen nach zweijähriger Pause endlich wieder teilnehmen und ihre Vorlesekünste unter Beweis stellen.

Insgesamt haben sich 6 Schüler*innen in den klasseninternen Vorlesewettbewerben qualifiziert und stellten sich am 22.11.2022 der Jury. Diese bestand aus 3 Vertretern des Schülerrates, der Schulsozialarbeiterin Frau Engelhardt (Internationaler Bund), unserer pädagogischen Mitarbeiterin Frau Leuschner und unserem Ehrengast Frau Pischel, die bereits bei vielen zurückliegenden Wettbewerben unsere Schule unterstützte.

Die Teilnehmer lasen jeweils fünf Minuten einen selbst gewählten, vorbereiteten Text und anschließend 2 Minuten einen unbekannten Text vor. Die Jury achtete währenddessen auf die Präsentation, die Lesetechnik und beurteilte den Gesamteindruck der Darbietung.

Nach allen sechs Vorträgen folgte dann die Auswertung und die Jury zog sich zur Beratung zurück. Es war ein Kopf an Kopf Rennen, welches letztlich Alison Niemz aus der 6a gewann, dicht gefolgt von Fritz Meier (6b, Platz 2) und Emely Gießberg (6b, Platz 3). Die Sieger erhielten jeweils einen Gutschein der Buchhandlung Fischer, die vom Schulförderverein der Sekundarschule zur Verfügung gestellt wurden.

Aber auch Platz 4-6 ging nicht leer aus. Katelyn Pink (6a), Simon Nitsche (6b) und Cedric Elstermann (6a) erhielten ein kleines Buch, welches Frau Pischel den Schüler*innen zur Verfügung stellte und damit auch ihre tollen Lesekompetenzen wertschätzte.

Für Alison geht es nun eine Stufe weiter. Sie vertritt unsere Schule beim Kreisentscheid im Februar 2023 in Wittenberg und schon jetzt drücken wir ihr alle Daumen, dass sie es auch dann auf ein Podestplätzchen schafft.

 

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Völkerschlachtdenkmal Leipzig

Im Rahmen des Geschichtsunterrichts besuchten die Schüler der 8. Klassen im Oktober das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig. Während einer interessanten und aufschlussreichen Führung erfuhren sie zahlreiche geschichtliche, politische und bauliche Aspekte rund um das imposante Denkmal. Dieses erinnert an die erste große Massenschlacht der Menschheitsgeschichte, in der sich im Oktober 1813 eine halbe Millionen Soldaten aus ganz Europa gegenüberstanden. Durch die blutigen Kämpfe und nachfolgende Hungersnöte sowie Seuchen verloren über 100 000 Menschen ihr Leben.

Schon während der Ankunft staunten die Schüler über die imposante Größe des Denkmals. In der ersten Station der Führung wurde zunächst der Begriff Denkmal und die kontroverse Rolle zwischen Denkmal und Propagandainstrument aufgezeigt. Auch bauliche Aspekte, zum Beispiel die Verwendung von Müll als Baumaterial und riesige Entfeuchtungsanlagen im Inneren des Denkmals überraschten die Schüler. Stufe für Stufe erhielten sie auf den verschiedenen Ebenen zahlreiche Einblicke zur Geschichte des Betonbaus. So wurde Unterricht erlebbar gemacht und zugleich an der Kondition gefeilt, denn die oberste Plattform in 91 m Höhe ist nur über 500 Treppenstufen zu erreichen. Doch die Ausdauer der Schüler wurde mit neuem Wissen, Sonnenschein und einem wunderschönen Blick über Leipzig belohnt.

J. Keßler/K. Müller

Klassenlehrer 8a und 8b

 

 

Kürbisprojekt Klasse 6a und 6b

In diesem Schuljahr fand erstmalig am 12.10.2022 für die Klasse 6a und am 13.10.2022 für die Klasse 6b im Rahmen des Hauswirtschaftsunterrichts ein ganztägiges Projekt zum Thema Kürbis statt.

In der ersten Stunde versammelten sich alle und die Arbeitsaufträge sowie die Gruppenaufteilung wurden besprochen. Anschließend durfte eine Gruppe mit dem Kochen der Kürbissuppe und dem Zubereiten eines Salats mit gerösteten Kürbiskernen loslegen. Die andere Gruppe hatte drei Stunden Zeit, ein Lernplakat mittels vorbereiteter Karteikarten zum Thema Kürbis zu erstellen. Außerdem durfte jeder seinen eigenen Kürbis schnitzen und ihn im Anschluss auch mit nach Hause nehmen. Nach drei Stunden wurden die Gruppen gewechselt.

Die Kürbissuppe sowie der Salat haben hervorragend geschmeckt. Jede Gruppe hat sich große Mühe bei der Zubereitung gegeben und auch diejenigen, die eigentlich keine Kürbissuppe essen, haben nach der Verkostung verkündet, wie gut es ihnen schmeckt. Die geschnitzten Kürbisse sind alle toll geworden und jeder hat sich gefreut, seinen eigenen Kürbis mit nach Hause nehmen zu können.

 

 

In diesem Zusammenhang bedanke ich mich nochmals ganz herzlich beim Weingut Hanke für die tollen Kürbisse sowie unserer Schulsozialarbeiterin Frau Engelhardt, die über Mittel des Landes Sachsen- Anhalt und des europäischen Sozialfonds dieses Projekt mitfinanzierte! Die Schülerinnen und Schüler hatten dadurch die Möglichkeit zu lernen, was man alles aus einem einzigen Produkt herstellen kann und wie nachhaltig man wirtschaften kann!

Der Prozess des Hans Litten

 

Am 05. September durften die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 9 das Theaterstück und einen Workshop in der Gedenkstätte Lichtenburg Prettin erleben. Das Stück wurde am authentischen Ort in Prettin aufgeführt. Hans Litten hatte als Rechtsanwalt im Jahr 1931 in einem Prozess den damaligen NSDAP-Chef Adolf Hitler als Zeugen lächerlich gemacht. Daraufhin ließ Hitler ihn festnehmen. Unter anderem war Litten drei Jahre bis 1937 in der Lichtenburg eingesperrt. Das Stück schildert den aufrührenden Kampf der Mutter um ihren Sohn und zeigt die inneren Kämpfe, die sie mit sich austrägt.

 

 

Die MZ berichtet

 

 

Karrieremobil der Bundeswehr

Nach coronabedingter Pause machte am 17.09.2022 das Marinemobil der Bundeswehr Station an unserer Schule. Im Rahmen der Berufsorientierung wurde über militärische und zivile Berufe informiert.

 


 

 

 

Auf nach Eisleben!

 

Unsere erste gemeinsame Fahrt als „Theater- AG der Sekundarschule Annaburg“ führte uns zu den 20. Schultheatertagen der Lutherstadt Eisleben am 4. Juli. Hier konnten wir uns erstmals als Gruppe vor Anderen zeigen und uns gleichzeitig zum Thema Theater weiterbilden.

Bereits um 5.34 Uhr startete der Zug in Annaburg, damit wir es nach zweimaligem Umsteigen pünktlich zu 9.00 Uhr zum Theater Eisleben schafften. Dort konnten wir zunächst in Ruhe ankommen und uns die anderen Schulgruppen ansehen. Außer uns waren coronabedingt nur Gymnasien aus der Umgebung vertreten, einige sogar in abgestimmten Theater- AG- T-Shirts, was uns schwer beeindruckt hat. Kurze Zeit später ging es mit einer Erwärmung los, dann schnappten wir uns Stühle und schauten uns voll Bewunderung die Darbietung des Märchens „Hase und Igel“ des Gymnasiums Hettstedt an, welche teilweise sogar auf Plattdeutsch gesprochen wurde. Im Anschluss wurden die Schulen buntgemischt, je nachdem für welche Workshops man sich im Vorfeld entschieden hatte. Wir fünf AG- Teilnehmer hatten uns gut verteilt, Luca ging zum „Improvisationstheater“, Maximilian zu „Stimme und Sprechen“, Angelique zu „freie Bewegung“, Marie zu „Gruppendynamik – Vertrauen und Empathie“ und Tom zu „Spiel mit Figuren aus Objekten“. Maxi wechselte später zu Tom, da er sich in dem mädchenlastigen Workshop etwas unverstanden gefühlt hatte, zudem ist besonders diese Gruppe immer wieder durch ihr lautes Gekicher aufgefallen – war vermutlich nicht so seins … ;-) Neidisch waren wir alle auf Frau Haufe, die eine Exklusivführung durch das Theater bekam, von der Darstellergarderobe über die Requisite und die Maske bis hin zur Schneiderei, wo sie über 1000 Kostüme bewundern und einige sogar anprobieren konnte.

Wir alle hatte großen Spaß und konnten neue Kontakte knüpfen. Besonders unsere Jungs wurden neugierig beäugt, waren diese in anderen Gruppen doch eher selten vertreten. Zum Mittag gabs dann leckere frische Pizza für alle – wir setzten uns in den Schatten und ließen es uns schmecken. Frisch gestärkt ging es dann weiter mit der zweiten Workshoprunde. Gegen zwei planten alle, was es zu präsentieren geben könnte, um dann im Anschluss ein paar Ergebnisse den anderen Arbeitsgruppen vorstellen zu können. Um 15 Uhr begann dann die Verabschiedung, welche wir recht kurz hielten, da wir um 15:29 unseren Zug in Eilenburg erwischen wollten, um eine Stunde früher als gedacht, um 18:23 Uhr nach drei Umstiegen glücklich, aber total geschafft in Annaburg anzukommen. Unser 9 €- Ticket für den Juli dürfen wir sogar behalten, so dass wir diesen Tag als beinahe perfekt in Erinnerung behalten werden.

 

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Angelique Stutz, Tom Günther, Maximilian Schmelzer, Marie Luise Ortlepp, Luca Sven Brückmann und Frau Haufe → eure Theater- AG- Annaburg

Anne Frank Tag 2022

 Erstmals nahmen die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen unserer Schule am Anne Frank Tag teil. Deutschlandweit beteiligen sich über 600 Schulen an diesem Aktionstag gegen Antisemitismus und Rassismus. Ziel des Anne Frank Tages 2022 war es, die Schüler*innen über das Thema »Freundschaft« in Bezug auf Antisemitismus, Rassismus und weitere Formen der Diskriminierung zu sensibilisieren. Zu den Lernmaterialien gehört die Ausstellung »Freundschaft«. Auf sieben großformatigen Plakaten wird die Lebensgeschichte von Anne Frank anhand historischer Fotografien erzählt. Auf den Plakaten sieht man Anne Frank, die fröhlich mit acht Freund*innen am 12. Juni 1939 ihren zehnten Geburtstag feiert. Drei Jahre später bricht Annes Kontakt zu ihren Freund*innen ab. Anne muss mit ihrer Familie untertauchen und sich vor den Nationalsozialisten in einem Hinterhaus in Amsterdam verstecken. Zu sehen sind weiterhin Fotos von Anne und ihren Freund*innen beim gemeinsamen Spiel 1937 sowie in den Sommerferien im Juni 1941 in Beekbergen. Die Ausstellung thematisiert Anne Franks Angst um ihre Freundin Hannah Pick-Goslar und das erneute Zusammentreffen von Anne und Hannah im Konzentrationslager Bergen-Belsen. 

 Am 08 Juni konnten die Schülerinnen und Schüler auch das Anne Frank Zentrum in Berlin besuchen. In der Ausstellung geht es um die Auseinandersetzung mit der Geschichte des Nationalsozialismus und des Holocaust sowie um Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung heute. Bei einer Stadtführung lernten wir außerdem u.a. Straßen und Plätze im ehemaligen „Jüdischen Viertel“ rund um den Hackeschen Markt, das Denkmal "Protest der Frauen" in der Rosenstraße und die Hackeschen Höfe kennen. 

 

 

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Impressionen zum Tag des Sportes mit TriXitt

Bereits am 13.06.2022 fand ein etwas anderes Sportfest statt. Das Unternehmen "TriXitt - Wir bewegen Schulen" besuchte uns mit ihren übergroßen Spielarenen und brachte alle Schüler*innen ganz schön ins schwitzen.

Es war ein schöner Tag mit viel Bewegung und noch mehr Spaß...

 

 

 

 

 

Projekt der Klasse 9

Schule gegen Rassismus – Schule mit Courage

 

Wir, die Klasse 9 der Sekundarschule Annaburg, führten am Freitag, dem 24. Juni „Aktiv gegen Antisemitismus – Was Tun?“ in dier Gedenkstätte „Lichtenburg“ in Prettin durch.

8.45 Uhr trafen wir alle auf dem Vorplatz der Gedenkstätte Lichtenburg ein und sind dann gemeinsam in das Empfangsgebäude gegangen, wo wir herzlich von der Museumspädagogin Frau Lindenau begrüßt wurden. In einer ersten Gesprächsrunde wurden wir über die Geschichte der Lichtenburg als ehemaliges Konzentrationslager informiert und stiegen anschließend in das eigentliche Thema „Antisemitismus“ (Judenhass) ein. Da wir bereits in der Woche zuvor durch PowerPoint-Präsentationen unserer Mitschülerinnen Lea Kupplich, Merle Gräbner, Alexa Hartstock und Maya Schmiel im Rahmen des Ethik- und Religionsunterrichtes erste Informationen dazu erhielten, fiel es uns nicht schwer, den Ausführungen zu folgen. Besonders positiv bleiben uns die teambildenden Übungen in Erinnerung, die nicht nur auflockernd, sondern auch zum Nachdenken und Reflektieren anregten. Wir erlebten, wie man gewollt oder ungewollt Teil einer Gruppe wird und was Ausgrenzung bedeutet. In Partnerarbeit bekamen wir die Aufgabe, uns jeweils das Schicksal von 10 inhaftierten Männern und Frauen im Konzentrationslager Lichtenburg zu informieren. Nach dem Austausch der Informationen stellten wir fest, wie gut es ist, in einem demokratischen Staat zu leben und erkannten die Wichtigkeit der Meinungsfreiheit sowie Toleranzgrenzen.

Höhepunkt unseres Tages in der Gedenkstätte war aber der Workshop mit Burak Yilmaz. Er wurde 1987 in Duisburg als Sohn türkisch-kurdischer Eltern geboren und lebt auch heute als selbstständiger Pädagoge in seiner Heimatstadt. In seiner Biografie „Ehrensache – Kämpfen gegen Judenhass“ berichtet er sehr eindrucksvoll, wie er selbst in seiner Kindheit und Jugend sowie später während seiner Arbeit als Pädagoge in Jugendeinrichtungen immer wieder mit Ausgrenzung, Diskriminierung, Hass und Rassismus konfrontiert wurde. Seit vielen Jahren fährt er mit muslimischen Jugendlichen in die Gedenkstätte nach Auschwitz, entwickelte ein Theaterstück, hält Vorträge und Workshops in Schulen und Gefängnissen und berät Vereine, Organisationen und politische Entscheidungsträger. Als Anerkennung und Auszeichnung für sein vielfältiges Engagement gegen Rassismus und Antisemitismus erhielt Burak Yilmaz vom Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier persönlich das Bundesverdienstkreuz verliehen. 

Insgesamt zwei Stunden waren wir im Gespräch und jeder hatte die Möglichkeit über eigene Standpunkte und Berührungspunkte zu berichten. Außerdem sammelten wir Ideen, um Rassismus und Diskriminierung zu stoppen.

Zum Abschluss des Tages kamen wir dann alle nochmals mit Frau Lindenau zusammen und nachdem der Workshop mit Herrn Yilmaz ausgewertet war, wurde es nochmal praktisch: In einem Rollenspiel stellten wir die Situation der Ausgrenzung und Beleidigung dar, uns allen bekannt als Mobbing. Während der überwiegende Teil unserer Mitschüler Judentum und Antisemitismus nur aus dem Lehrbuch kennen und keine eigenen Erfahrungen dazu haben, sieht es mit der Thematik „Mobbing“ doch anders aus und es war gut, in diesem Projekt die Möglichkeit zu bekommen, darüber sprechen zu können.

Frau Lindenau schaffte es, auf alle positiven und negativen Gefühle sowie Fragen einzugehen und nichts unbeantwortet im Raum stehen zu lassen. Dafür möchten wir uns ganz herzlich bedanken und freuen uns schon jetzt auf die nächste Veranstaltung in den Räumen der Gedenkstätte. Unser Dank gilt auch der Regionalkoordinatorin des Landkreises Wittenberg für Schule ohne Rassismus- Schule mit Courage, Frau Nitschke (AWO), die über die Partnerschaft für Demokratie Fördermittelanträge stellte und in Kooperation mit unserer Schulsozialarbeiterin, Frau Engelhardt (IB Mitte gGmbH), dieses Projekt initiierte.

 

Liam Noack, Joshua Felix Struck (Klasse 9)

 

Die ganze Schule faltet und setzt damit ein Zeichen für Frieden

Seit Mitte Mai falten unsere Schülerinnen und Schüler fleißig Kraniche, aber warum???

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Der Kranich ist ein Symbol des Friedens, er steht für Glück und Hoffnung.

Das lernen die Kinder im Ethik- und Religionsunterricht und die Geschichte von Sadako Sasaki berührt die Schülerinnen und Schüler immer wieder:


Das junge Mädchen erlebte den Atembombenabwurf auf Hiroshima und Nagasaki mit und erkrankte 10 Jahre später an Leukämie. Mit dem Wissen, sterben zu müssen, macht sich Sadako daran und faltet unaufhörlich Kraniche. Ihr großes Ziel: 1000 Kraniche falten und dann einen Wunsch erfüllt zu bekommen. Dieses Ziel hat sie leider nicht geschafft, aber es gab ihr Halt und Hoffnung in dieser schweren Zeit der Krankheit.


Der Artikel in der MZ vom 17.Mai 2022 "Hilfe auf besondere Art" in dem über die Initiative von Frau Angela Demele berichtet wurde, brachte uns auf eine Idee. Wir wollen das Ziel von Sadako Sasaki vollenden und selbst 1000 Kraniche falten und damit ein Zeichen und unseren Wunsch nach Freiden zum Ausdruck bringen. Dabei werden wir tatkräftig von Frau Demele unterstützt, die nicht müde wird, uns immer und immer wieder die nicht ganz einfachen Handgriffe zu zeigen.

Unsere gefalteten Kraniche verschönern unser Schulhaus zunehmend und erinnern uns täglich an Frieden, Hoffnung und Glück.

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Vielleicht haben sie ja Lust und wollen uns unterstützen?! Wir freuen uns auf jeden Kranich, der den Weg zu uns findet, damit wir unser Ziel (1000 Stück) bis zu den Sommerferien erreichen....


Ich schenke dir eine Geschichte - Eine Aktion zum Welttag des Buches

Am 26. April besuchte uns Herr Fischer von der gleichnamigen Buchhandlung in Jessen. Im Gepäck hatte er neben seiner Gitarre auch Bücher, die er allen Schülerinnen und Schülern der 5. Klassen schenkte. In diesem Jahr gibt es die spannende Geschichte: „Iva, Samo und der geheime Hexensee“. Sicher haben alle viel Spaß beim Lesen.

Ein großes Dankeschön dafür.


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Unsere Spendenaktion

Spendenübergabe der Klasse 5b am 22.04.2022

Gespendet wurden Hygieneartikel, Duschbad, Shampoo, Seife, Zahnbürsten, Zahnpasta, Windeln, Baby-Reinigungstücher und Süßigkeiten. Diese werden von unserer Schulsozialarbeiterin zur Sammelstelle beim IB Wittenberg gebracht. Von dort aus werden Sammeltransporte organisiert, die die Spenden nach Krakau (Polen) zum IB Polska bringen. Dort werden sie an die Flüchtlinge aus der Ukraine verteilt.

 

Welttag des Buches 23.04.2022

Auch wir feiern das große Lesefest! Die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen haben in den letzten Tagen bereits ihre Lieblingsbücher vorgestellt. Lesetipps wird es demnächst hier geben. Und auch die begehrten Gutscheine werden in den nächsten Tagen ausgegeben. Einzulösen sind sie dann in der Buchhandlung Fischer in Jessen.

 

Hier erfahrt ihr mehr über die Aktion

 

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Ein Projekttag zum Thema Cybermobbing

Wenn das Netz dich fertig macht... Cybermobbing

 

Es soll zur Tradition werden, dass einmal im Jahr in der Sekundarschule Annaburg die „Woche der Toleranz“ stattfindet. Jede Klasse beschäftigt sich an einem Projekttag mit diesem Thema. Kurz vor den Winterferien startete die 8. Klasse das Projekt „Cybermobbing“. Begleitet wurde der Tag von der Servicestelle Kinder- und Jugendschutz Magdeburg.

Zu Beginn gab es eine Vorstellungsrunde. Dabei musste jeder seine zuletzt aus dem Internet heruntergeladenen Apps erklären. Es wurde beratschlagt, welche dieser Apps sicher bzw. unsicher oder gar gefährlich sind. Da viele Schüler in den sozialen Netzwerken unterwegs sind, diskutierten wir, was positiv aber auch negativ ist. In der Klasse sind die meist genutzten Apps WhatsApp, Netflix und Instagram. Auf dieser Grundlage und dem schon vorhandenen Wissen konnte dann aufgebaut werden. Da bereits einige Schülerinnen und Schüler erste Erfahrungen mit Cybermobbing gemacht haben und viele auf ein umfangreiches Grundwissen zum Thema zurückgreifen konnten, fiel es uns nicht schwer, darüber zu diskutieren, wie man sich schützen kann. Wir haben die Regeln besprochen und Meinungsverschiedenheiten diskutiert. Am Ende durften wir selbst aktiv werden und uns künstlerisch betätigen. In Gruppenarbeit haben wir Plakate gestaltet. Themen waren zum Beispiel: Cybermobbing – was ist das?  Wer kann helfen? Hass im Netz – Wo hört der Spaß auf?

Am Ende stand fest, man kann etwas tun:

  1. Sperre den „Cyber-Mobber“     
  2. Antworte nicht
  3. Sichere Beweise
  4. Rede darüber
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Nützliche Links: https://www.klicksafe.de/cybermobbing

                          https://www.nummergegenkummer.de

 

Annabell Schulze (Klasse 8a)

 

Tage der Toleranz

 

In einigen Klassenstufen fanden vor den Winterferien Projekte zum Thema Toleranz statt. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigten sich auf unterschiedliche Art und Weise mit dem Thema Menschenwürde.

 

Die MZ berichtet

Nikolaus beschenkt unsere Schüler

Was für eine schöne Überraschung erreichte uns heute!!!


Herr Schmidt hatte zwar keine Zipfelmütze auf, aber dafür ganz viele liebevoll gepackte Tütchen dabei, die der Nikolaus bei der Stadt Annaburg für unsere Sekundarschüler dagelassen hatte.

 

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Vielen Dank für diese nette Geste!!! Wir haben uns sehr gefreu!!!

10.12.2021

Heidelauf am 16.07.2021

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Bericht der Mitteldeutschen Zeitung vom 20.07.2021

 

Am 21.Juli überreichten Lara K. und Leonie K. der Klasse 7a den versprochenen Obstkorb als Wetteinsatz an Herrn Helbing!

Dieser nahm ihn dankend an und übergab trotz Sieg einen Hunderteuro-Schein als Anerkennung für die mutige Wette...

 

Vielen Dank dafür!!!

Verfrühtes Weihnachtsgeschenk


Die Schülerinnen und Schüler der Arbeitsgemeinschaft „Kreativ“ der Sekundarschule Annaburg durften sich schon Ende Oktober über ein Weihnachtsgeschenk freuen:

In Zusammenarbeit mit der Schülerfirma „Annaburger Töpferbude“ und dem Schulförderverein der Schule konnten 5 Nähmaschinen in die Hände von Frau Kruk (verantwortliche Lehrkraft) und Frau Engelhardt (Schulsozialarbeiterin, IB) übergeben werden.

Kleinere Projekte in der Vergangenheit zeigten, dass sich die Schüler in ihrer Freizeit nicht nur fürs Handy interessieren. Auch der Umgang mit Nadel und Faden bereitete ihnen Freude und der Ruf nach einer Kreativen Arbeitsgemeinschaft wurde lauter. Seit diesem Schuljahr ist es nun soweit und Frau Kruk, die selbst ein Fabel für Handarbeiten hat, übernahm die Leitung der AG und kann den Schülern sicher viel auf diesem Gebiet beibringen. Unterstützt wird sie dabei von unserer Schulsozialarbeiterin Frau Engelhardt (Internationaler Bund), die nicht nur mit Rat und Tat sondern auch mit Projektmitteln aus dem Europäischen Sozialfonds und vom Land Sachsen- Anhalt unterstützen kann.

Nun hoffen wir, dass die neuen Nähmaschinen bald zum ersten Einsatz kommen können und die Schüler stolz ihre genähten Sachen in den Händen halten.

Vielen Dank an den Förderverein der Sekundarschule Annaburg und die Schülerfirma „Annaburger Töpferbude“!

 

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Berufsorientierung in der Region Jessen (Elster)

 

Am 27. August 2020 führten 42 Schüler der Klassen 8 und 9 der Sekundarschule Annaburg das Projekt „Meine Koordinaten zum Beruf“ in Form einer Bustour durch. Verantwortlich für diesen Tag der Berufsorientierung waren Frau Block und Frau Rettig von der „Fortbildungsakademie der Wirtschaft“ in Wittenberg. Der Tag startete 8 Uhr mit der Belehrung, Tagesplanung und Gruppenbildung. Jeder Teilnehmer durfte drei von sechs möglichen Betrieben auswählen, die er näher kennen lernen wollte. Um 8.45 Uhr fuhr der Bus nach Linda zu den Firmen Blech- und Technologiezentrum GmbH und Metallbau & Agri- Service GmbH. In zwei Gruppen besichtigten die Schüler die beiden metallverarbeitenden Betriebe und kamen mit Auszubildenden  ins Gespräch. Immer wieder wiesen die beiden Verantwortlichen auf genaues Arbeiten und gutes Vorstellungsvermögen hin. Nach der Abgabe der Aufgabenzettel ging die Fahrt 10 Uhr weiter zur zweiten Station nach Jessen. Hier konnten das Werk der bayrischen Milchindustrie e.G. und die Feintool System Parts GmbH besichtigt werden. Neben den Metallverarbeitungsberufen (z.B. Metallmechatroniker) erlebten wir auch das Berufsfeld einer Büromanagerin. Die Vortragsräume waren perfekt für uns vorbereitet. An der dritten Station erhielten wir Informationen in der JÜTRO Tiefkühlkost GmbH & Co KG und Kühn Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau. Bei den beiden Lebensmittelunternehmen waren wir über die vielfältige Produktpalette überrascht. Das Verkosten einzelner Erzeugnisse wurde auch gern angenommen und zukünftig wird man beim Einkaufen auf die regional hergestellten Produkte achten. Gegen 14.15 Uhr endete die Bustour an der Sekundarschule Annaburg. Frau Rettig und Frau Block werteten das Preisausschreiben aus und wir teilten ihnen unsere Meinung zum Tag mit.

Wir bedanken uns recht herzlich beim Organisationsteam der Fortbildungsakademie für diesen informativen Tag. Es war eine tolle Idee, dass man die Betriebe der Region in den Fokus rückte.

Ein weiteres Dankeschön geht an die Firmen, die ihre Arbeitszeit genutzt haben, um uns ihren Betrieb und die verschiedenen Berufe vorzustellen.

 

 

Der letzte Tag nach einem ungewöhnlichen Schuljahr

 

Am 15. Juli trafen sich alle Schüler der Klasse 9a, der Sekundarschule Annaburg um 8.30 Uhr, auf dem Gelände des Bürgerschützenverein Annaburg 1890 e.V. Die Eltern hatten diese Veranstaltung mit Hilfe der Vereinsmitglieder organisiert.

 

Frau Pollex, Vereinsvorsitzende des Schützenvereins begrüßte alle Anwesenden. Sie hatte mit einigen Mitgliedern ihres Vereins und dem Annaburger Wohngebietsverein „Neuhäuser hinter dem Neugraben“ 4 Stationen vorbereitet. So konnten sich die Jugendlichen an einem Lasergewehr ausprobieren, sich im Luftgewehr – und Bogenschießen testen, und in der 4. Station ging es auf das Volleyballfeld der Neuhäuser. In 4 Gruppen aufgeteilt gab es noch einige wichtige Hygiene – und Abstandsregeln von Herrn Juraschek erklärt, an die sich alle strikt halten sollten, was auch gut funktionierte.

 

Bis ca. 10.15 Uhr hatten die Schüler alle Stationen absolviert. Dabei gab es trotz der Corona bedingten Einschränkungen jede Menge Spaß und die Schüler sahen, welche Angebote es in den Annaburger Vereinen gibt.  Nun ging es zum eigentlichen Höhepunkt des Tages.

 

LETZTER SCHULTAG – ZEUGNISÜBERGABE

 

Frau Vetter überreichte allen Schülern ihre Zeugnisse. Es wurden auch 3 Schüler aus der Klasse verabschiedet. Die Eltern hatten zusammen mit Frau Vetter ein kleines Andenken organisiert, welches den Schülern mit den besten Wünschen für die Zukunft überreicht wurde. Dann gab es noch für alle leckere Pizza und der Startschuss für die Sommerferien war gegeben.

 

Wir möchten uns ganz herzlich beim Bürgerschützenverein Annaburg 1890 e.V. und dem  Annaburger Wohngebietsverein „Neuhäuser hinter dem Neugraben“  für die Durchführung und Unterstützung bedanken.

 

Ein weiteres Dankeschön gilt auch allen Lehrern der Sekundarschule und den Eltern für ihre Anstrengungen in dieser neuen Situation in diesem Schuljahr.

 

Dankeschön sagen die Elternvertreter der 9a


 


Sport frei für Schüler

Neuer Kickertisch in der Sekundarschule Annaburg lädt zum Spiel ein.

„Toooor!“ Fußball spielen erfreut sich zunehmender Beliebtheit in der Sekundarschule Annaburg. In allen Klassenstufen und bei Jungen wie Mädchen gleichermaßen. Auch diejenigen, die das runde Leder draußen auf dem Schulhof eher links liegen lassen, sind voller Begeisterung mit von der Partie.

Grund ist eine Neuanschaffung: Im Freizeitraum der Schule steht seit einigen Wochen ein Kickertisch. Seither kann sich Liane Leuschner vor Anfragen kaum retten. Denn sie ist nicht nur Leiterin des Freizeitbereiches, sondern auch Hüterin über jenes so kleine wie kostbare Ob-ekt, ohne das dieses Spiel nicht funktioniert. Doch wenn Schüler in einer Freistunde zu ihr kommen, lässt sie sich nicht lange bitten und rückt den Ball freigiebig heraus. Kaum rollt er über das kleine Spielfeld, gibt es bei den Freizeitfußballern kein Halten mehr: Die Spielfiguren rotieren, diejenigen, die sie dirigieren, geraten ebenfalls gehörig ins Schwitzen, Zuschauer sorgen mit Anfeuerungsrufen für eine regelrechte Stadionatmosphäre.

Ins Rollen gebracht hat das Spiel eine Spende der örtlichen Sparkasse, denn die 599 Euro teure Neuanschaffung wurde aus dem Fördertopf PS-Lose finanziert. Filialleiterin Bettina Albrecht hatte es sich denn auch nicht nehmen lassen, zur Einweihung im Juni persönlich anwesend zu sein. Die Unterstützung von Schulen und Vereinen in der Region ist ihr „ein wichtiges Anliegen“. Freilich fand der Saisonstart etwas verspätet statt. Ursprünglich sollte der Kickertisch schon zum Schulfest im Mai erstmals zum Einsatz kommen. So hatten es Lehrerin Marion Vetter und der Vorsitzende des Schulfördervereins André Mietzsch jedenfalls geplant. Doch Corona machte den Fußballfreuden nicht nur in der Bundesliga einen Strich durch die Rechnung. Erst Wochen später fiel dann der offizielle Startschuss. Und er sorgte bis zu Beginn der Sommerferien bereits für jede Menge Bewegung sowie einige sportliche Höhepunkte. Dass der Ball auch im kommenden Schuljahr wieder rollen kann, dafür hat Liane Leuschner jedenfalls gesorgt. Sie sammelt ihn nach jeder Partie ein und schließt das begehrte Objekt sorgfältig wieder weg. Bis zum nächsten Anpfiff.

S. Hommers

Lehrerin

 

 

Die MZ berichtet

 

Ein Höhepunkt - Sportfest und Sponsorenlauf an der Sekundarschule

Bei der für diese Jahreszeit idealen äußeren Bedingungen, führte die Sekundarschule Annaburg am 23.09.2019 ihr diesjähriges Sportfest durch. Das Ablegen von Disziplinen für das Sportabzeichen des DOSB stand diesmal nicht im Mittelpunkt. Die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 9 kämpften im leichtathletischen Dreikampf, bestehend aus Sprint, Weitsprung sowie Ballweitwurf bzw. Kugelstoß um Medaillen und gute Platzierungen. An sechs Stationen, die als Teamwettbewerb zwischen den Klassenstufen ausgetragen wurden, standen neben Schnelligkeit vor allem Geschicklichkeit und Konzentration im Vordergrund. Diese neuen und spaßigen Disziplinen wurden von den Schülern gut angenommen. Die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen bildeten zusammen mit den Lehrern die Kampfgerichte und sorgten so für einen reibungslosen Ablauf des Sportfestes.

Zum Abschluss beteiligten sich die Mädchen und Jungen am Sponsorenlauf, der vom Schülerrat der Schule initiiert wurde. Insgesamt 30 Minuten hatten wir Zeit, so viele Runden wie möglich zu erlaufen. Am Ende waren es erstaunliche 928 Runden und damit 371.2 km !!! Besonders lobend ist der Einsatz unserer Fünftklässler zu erwähnen. Alleine sie erliefen 303 Runden, Jupp M. und Elias B. aus der Klasse 5b schafften jeweils 17 Runden und sind damit die läuferisch stärksten Schüler der Sekundarschule Annaburg.

Wir bedanken uns bei allen Eltern und Sponsoren, die unsere sportliche Leistung unterstützt und honoriert haben auf das Herzlichste. Ein weiterer Dank geht an die Mitarbeiter des "Lokals am Wald" für das Grillen der leckeren Bratwürste sowie an die Mitarbeiter der Stadtverwaltung für die Vorbereitung der Wettkampfanlagen.

 

Angelina Barthel  (Kl. 8a)

Elias Belding  (Schülersprecher)

U. Hentschel  (Sportlehrer)

 

 

Wenn Engel reisen ….. ist das Wetter schön
oder Abschlussfahrt und Spaß

 

Am 17.09.2019 machten sich die beiden 10. Klassen der Sekundarschule Annaburg auf zur Abschlussfahrt nach Stralsund.

Es sollten bis zum 20.09.2019 anstrengende aber auch erlebnisreiche Tage und Nächte werden. Die Busfahrt bis Strahlsund verlief schon mal entgegen den Befürchtungen staufrei, der Himmel öffnete auf dem Weg nach Stralsund alle Schleusen und es regnete wie aus Kübeln. Aber bei unserer Ankunft war bester Sonnenschein. Es war zwar windig und kalt, aber auch das legte sich im Verlauf unseres Aufenthaltes etwas.

Am ersten Tag blieb nur Zeit für eine Stadterkundung, was wir auch ausgiebig machten, immerhin haben wir „Mc Donald´s“ gefunden. Am nächsten Morgen ging es mit einer sehr netten und gut informierten Reiseführerin zu den Spielstätten der Störtebeker-Festspiele in Ralswiek. Von dort weiter zum Königsstuhl und der dazu gehörigen Ausstellung und nach Saßnitz in den Hafen. Den Abschluss bildete die Besichtigung der Störtebekerbrauerei, in der wir viel über den Beruf des Brauers erfuhren. In der Unterkunft sollte es Pizza zum Abendbrot geben, aber viele von uns haben sich auf dem Heimweg wieder bei „Mc Donald´s“ eingedeckt, was eigentlich im Nachhinein schade war, denn die Pizza war gut.

Am dritten Tag hatten wir den Eindruck, dass unsere Betreuer uns müde machen wollten. Erst stand eine Führung am „Koloss von Prora“ auf dem Programm. Hier erfuhren wir viel über Sinn und Zweck des wirklich beeindruckenden Bauwerkes. Im Wechsel beider Klassen besuchten wir die nahe gelegene Technik-Ausstellung der Galileo Wissenswelt. Hier konnten wir ausgiebig probieren und experimentieren. Eigentlich hatten wir gedacht, das war es mit Programm für diesen Tag. Aber weit gefehlt, es ging noch 2 Stunden ins Ozeaneum Stralsund. Obwohl wir die Notwendigkeit erst nicht ganz einsehen wollten, waren es doch sehr informative und interessante Stunden.

Auch in den Nächten fühlten wir uns durch Eltern und Lehrer gut „bewacht“. Ob die überhaupt geschlafen haben? Jedes Mal, wenn Beschwerden von den unteren Etagen kamen, haben sie uns erfolgreich beschützt. Auf der Heimfahrt kamen wir wieder gut voran und haben es kaum geschafft uns auszuschlafen.

Wir möchten uns ganz herzlich bei den 3 Eltern bedanken, die und begleitet haben, Danke ebenfalls an unsere Klassenlehrerinnen, die immer noch lachen konnten und auch an Toni den Busfahrer vom Unternehmen Könnicke, der uns sicher an unsere Ziele gebracht hat.

 

Lisa-Marie Wagner und Sarah Annacker

Schüler der Klassen 10a/b

 

 

Geschichtsunterricht an einem außerschulischen Ort – Die Gedenkstätte Lichtenburg

Am 3. und 4. September  2019 führten die 10. Klassen der Sekundarschule Annaburg ihren Geschichtsunterricht zum Thema „Alltag und Leben im Nationalsozialismus“ nicht wie gewohnt im Klassenzimmer, sondern in der KZ-Gedenkstätte Lichtenburg in Prettin durch. Lisa Lindenau, pädagogische Mitarbeiterin der Gedenkstätte, nahm die Schüler in Empfang und erläuterte ihnen den Ablauf des Seminars. Und los ging es mit den Erwartungen der Schüler unter dem Gesichtspunkt „Wenn ich an ein KZ denke, denke ich an …“  Freimütig schrieben  sie ihre Gedanken auf, wie: Unterdrückung, Tausende Häftlinge, Vergasung, Elend, Ermordung, Unrecht, Geschichte, Hitler, Vernichtung, Juden …

Danach erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler mit Unterstützung von Frau Lindenau einen Zeitstrahl über 12 Jahre Nationalismus. Anschließend erkundeten die Teilnehmer in Gruppen das Areal, um sich mit dem Aufbau des Konzentrationslagers vertraut machen. Zurück im Seminarraum präsentierten sie ihre entdeckten Spuren und Erkenntnisse.

In der Dauerausstellung recherchierten die Arbeitsgruppen, unter welchen Bedingungen die Häftlinge (W.F. Weiss, E. Kroch oder W. Langhoff) arbeiten und leben mussten, wie das Wachpersonal vorging, was es hieß, Zeit im Bunker verbringen zu müssen. 

Als eines der ersten Konzentrationslager nach der Machtergreifung Hitlers im Januar 1933 wurden vor allem die Menschen in sogenannte „Schutzhaft“ genommen, die nicht dem Bild der NS-Volksgemeinschaft entsprachen. Darunter waren vor allem politische Gegner (Mitglieder von KPD und SPD), Menschen, die wegen ihrer religiösen Überzeugung nicht passten, Kriminelle, sogenannte Asoziale aber auch Juden, Sinti und Roma.

Während eines abschließenden Rundganges am Ende der Veranstaltung präsentierten die Schülerinnen und Schüler ihre  Arbeitsergebnisse an unterschiedlichen Orten der Gedenkstätte. Sie kamen zu der Erkenntnis, dass die Inhaftierten unter menschenunwürdigen Bedingungen leben mussten, der brutalen Willkür der SS ausgeliefert waren, zur Zwangsarbeit gezwungen und systematisch kaputt gemacht wurden.

Zum Schluss reflektierten die Teilnehmer unter dem Gesichtspunkt:  „Wenn ich an die Lichtenburg denke, denke ich an …“  und hielten fest – gebrochene Menschen und Gewalt, Sinnlosigkeit, Unrecht …  Deshalb ist es lohnenswert und wichtig, die Demokratie in unserem Land zu erhalten und weiterzuentwickeln. Es muss alles getan werden, um zu verhindern, dass sich solche schrecklichen, diskriminierenden und entwürdigende Ereignisse wiederholen.

Frau Lindenau ist es gelungen durch viele beeindruckende Beiträge Geschichte nacherlebbar zu machen und die Teilnehmer zum Nachdenken anzuregen. Vielen Dank dafür!

 

 

Gefördert wurde das Projekt durch die Landeszentrale für politische Bildung.

 

Kreativ ins neue Schuljahr

Sprayen, Tanzen & Rappen statt Englisch, Mathe & Deutsch!!!

 

Wir starten „Kreativ ins neue Schuljahr“ hieß es am 16.08.2019 in der Sekundarschule Annaburg. Insgesamt 12 Workshops wurden für die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 6-10 angeboten. Inhaltlich waren diese sehr vielfältig: von Graffiti, Rap, Fotografie über HipHop, Trommeln, Improvisationstheater oder Upcycling, für jeden war etwas dabei. Die Jungen und Mädchen probierten sich insgesamt vier Stunden in ihren frei gewählten Workshops aus. Sie verfassten eigene Songtexte, studierten Tanz-Choreografien ein, hauchten alten Schallplatten neues Leben ein, besprayten Leinwände und Stoffbeutel oder musizierten gemeinsam auf unterschiedlichen Schlaginstrumenten. Angeleitet wurden sie dabei von jungen Dozenten, die als Mitglieder der Hero-Society extra aus Leipzig angereist waren und mit viel Spaß und Freude den Schulalltag für die Jugendlichen ganz außergewöhnlich werden ließen. Höhepunkt des Tages war die Präsentation der Ergebnisse aus den Workshops auf dem Schulhof. Hierfür stellte das Fuhrunternehmen Scholz aus Linda extra einen Auflieger zur Verfügung, der als Bühne umfunktioniert wurde. Herzlichen Dank dafür!!!

Die Resonanz der Schüler und Lehrer war sehr positiv, so dass es schön wäre, dies zur Tradition werden zu lassen.

Susann Engelhardt

(Schulsozialarbeiterin IB Mitte gGmbH)

 

 

Teambildung und Spaß im Rubiconpark

Den vorletzten Schultag nutzten die beiden 9. Klassen der Sekundarschule Annaburg zu einem Besuch des Rubiconparkes in der Dübener Heide. Organisiert wurde das Event von unserer Schulsozialarbeiterin Frau Engelhardt vom IB gGmbH Mitte. Im Park nahmen uns die 4 ehrenamtlich tätigen Coachs des Heide Netz e.V. in Empfang und teilten uns in Gruppen auf. Und dann ging die Post ab. Im Team löschten wir einen Kindergarten, krabbelten durch ein Spinnennetz, führten einen Gefahrenguttransport durch, hüpften über treibende Inseln und tapsten Bahrfuß und blind über Waldboden. Es kam immer darauf an, sich gegenseitig abzusprechen und zu helfen. Dies gelang, auch nach Meinung unserer Coachs, zunehmend besser.

So ging ein anstrengender aber auch schöner Vormittag zu Ende. Für dieses Erlebnis möchten wir uns bei Frau Engelhardt und den Coachs des Heide Netz e.V. recht herzlich bedanken. So gab es nicht nur Aktion sondern es wurde auch zum Nachdenken angeregt.

 

                                                                                              Die Schüler der Klassen 9a und 9b

 

 

 

Literarische Reise auf den geheimen Kontinent

Am 23. April feierten deutschlandweit Buchhandlungen, Bibliotheken und Lesebegeisterte den Unesco Welttag des Buches. Dabei soll vor allem die Freude am Lesen gefördert bzw. geweckt werden. In diesem Sinne veranstalten der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und seine Mitglieder, der örtliche Buchhandel, der cbj-Verlag, die Stiftung Lesen sowie die Deutsche Post AG und das ZDF seit 2007 eine Buch-Gutschein-Aktion: Bei einem Besuch einer teilnehmenden Buchhandlung können angemeldete Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe vier und fünf gegen Vorlage eines Buch-Gutscheins kostenlos ein Exemplar des Welttagbuchs "Ich schenk dir eine Geschichte" erhalten. Die Kosten für das Buch trägt die Buchhandlung.

Die Fünftklässler der Sekundarschule Annaburg können sich ganz besonders darüber freuen, dass auch die Buchhandlung Pischel daran teilnimmt, sodass die Schüler in diesem Jahr wieder eintauchen konnten in eine ganz besondere, nur für diesen Anlass geschaffene literarische Welt. Passend dazu lautet auch der Titel „Der geheime Kontinent“ von THiLo. Die fantastische, unsichtbare Welt ist erschüttert, denn der König ist gestorben und seine Söhne streiten dermaßen heftig um den Thron, dass sie den Drachen Siegfried aufwecken. Dieser gefährdet nun den Kontinent, indem er alle Geschichten vertilgt. Tim und Meike, die in der staubigen Bibliothek einer Jugendherberge durch eine mysteriöse Tür zwischen den Welten wechseln, müssen all ihren Mut aufbringen, um sich dem gefährlichen Lindwurm zu stellen. Aufgrund der Aufarbeitung der Geschichte als Comic von Timo Grubing eignet sich dieses Abenteuer auch für leseschwächere Schüler.

Die Kinder der 5. Klasse besuchten die Annaburger Buchhandlung natürlich nicht mit leeren Händen. Jeder und jede hatte ein eigenes Buch dabei, dass zuvor im Deutschunterricht vorgestellt worden war. Zum Auftakt der ungewöhnlichen Unterrichtsstunde dürfen sich alle je einen Zettel mit einem darauf geschrieben Wort aussuchen, anschließend bringen sie diesen Begriff in Zusammenhang mit dem Lesen. Gespannt verfolgten sowohl die Kinder der Klasse für Deutsch als Zielsprache als auch die Mitglieder der 5 b und der 5 a an je einem separaten Termin die Ausführungen der vom Lesen faszinierten Buchhändlerin.

Vielen Dank von uns allen an Frau Pischel!

N. Haufe

 

Die MZ berichtet

 

 

Ein Ausflug in die deutsche Geschichte

Am 21. Mai 2019 besuchten die Schüler der 10. Klassen der Sekundarschule Annaburg im Rahmen des Geschichtsunterrichtes das Zeitgeschichtliche Forum in Leipzig. Die Fahrt wurde aus Mitteln der politischen Bildung finanziert.

Thema des Projektes war die deutsche Geschichte beginnend mit der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg bis in die Gegenwart. Der Schwerpunkt wurde dabei auf Ostdeutschland gelegt.In dem Ausstellungs- und Dokumentationszentrum wurde die Geschichte der deutschen Teilung für die Jugendlichen begreifbarer und nacherlebbarer. Besonderes Interesse bekundeten die Schüler auch am Alltagsleben in der kommunistischen Diktatur der DDR. Durch die kompetente Begleitung während des Aufenthaltes in der Dauerausstellung konnten auch Fragen zur Wiedervereinigung geklärt werden.

 

 D. Hilse

Klassenleiterin

„Jugend trainiert für Olympia – Leichtathletik“

Die Sekundarschule Annaburg nahm am 15.05.2019 mit vier Mannschaften am Schulwettbewerb des Landkreises Wittenberg „Jugend trainiert für Olympia – Leichtathletik“ im Stadion der Stadt Jessen teil. Drei Sekundarschulen und drei Gymnasien des Landkreises folgten der Einladung des Schulsportkoordinators Michael Wartmann. Obwohl dieser sportliche Schulvergleich jedes Jahr optimal organisiert und finanziert wird, nutzen nur wenige Bildungseinrichtungen diese Chance des Leistungsvergleiches.

In der Wettkampfklasse IV (Geburtsjahr 2006 – 2009) gingen jeweils sechs Mädchen und Jungen gemeinsam mit den Schülern vier weiterer Schulen an den Start. In dieser WK beweisen alle Teammitglieder ihr Können im 50m – Sprint, Weitsprung, Ballweitwurf, 800m – Lauf und 4 x 50m Staffellauf. Die fünf besten Leistungen werden dann in Punkte umgerechnet und addiert. Die jungen Athletinnen erreichten eine Gesamtpunktzahl von 6141 und die Jungen von 6889.  Sowohl in der WK III Weiblich (2004 – 2007) als auch in der WK II Männlich (2002 – 2005) qualifizierten sich aufgrund guter Leistungen im Sportunterricht jeweils zehn Mädchen bzw. Jungen für die Schulmannschaften. In diesen Altersklassen waren die Disziplinen 75m / 100m, Weit- und Hochsprung, Kugelstoßen, Ballweitwurf / Speerwerfen, 800m und die Staffeln 4 x 75m/4 x 100m zu absolvieren, wobei jeder Sportler nur maximal in drei Bereichen starten durfte. Besonders stark waren die vier Staffelläufer der WK II der Sekundarschule Annaburg. In der Besetzung Jan Wagenknecht, Moritz Schuschke, Leo Liebig und Nils Mähler bewiesen sie ihre Sprintfähigkeiten, belegten Platz 1 und verwiesen die Gymnasien „Luther-Melanchthon“ Wittenberg sowie Jessen auf die nachfolgenden Plätze. In der Gesamtwertung erreichten die kleinen Leichtathleten und die Mädchen der WK III den fünften Platz (4862 Punkte). Die Jungen der WK II durften sich über die Bronzemedaille freuen (6141 Punkte). Herzlichen Glückwunsch!      

 

S. Gückel

Sportlehrerin

 

 

So sind wir

Kennenlerntag für die zukünftigen 5. Klassen der Sekundarschule Annaburg

 

Zahlreiche Grundschüler und Eltern waren am 22. November der Einladung zum Kennenlerntag der künftigen 5. Klassen in die Sekundarschule Annaburg gefolgt.

Bereits Wochen vorher haben sich die Schüler gemeinsam mit ihren Lehrern Gedanken darüber gemacht, ihre Schule auf vielfältige Art und Weise vorzustellen. Es wurde emsig geplant, gemalt, gewerkelt und einstudiert.

Ein besonderer Höhepunkt des Abends war die Aufführung der Fabel „Die zwei Böcke“ von Peter Gutmann. Unter der Regie von U. Kruk hat die Theatergruppe dieses Stück einstudiert. Voller Hingabe präsentierten die Laienschauspieler ihr Können. Es wurde aber auch getanzt und gesungen. Die Cheerleader sorgten für Stimmung und der Chor unter der Leitung von

D. Hilse umrahmte die Vorstellung musikalisch.

Im Anschluss an diese Aufführung fand ein Elternabend zu weiterführenden Schulen statt. Der amtierende Schulleiter M. Weiß (Sekundarschule Annaburg) und M. Kaufhold (Gymnasium Jessen) stellten die jeweilige Schulform vor.

Währenddessen konnten die Kinder an Schulhausführungen teilnehmen und die vielfältigen Angebote der Sekundarschüler auf den Gängen, in den Klassen- und Fachräumen nutzen. Alle hatten sich etwas ausgedacht. So wurde zum Beispiel im Physikraum naturwissenschaftlich experimentiert und beobachtet. Im Biologieraum konnte man einen Blick in das Innere des Menschen und in das der Tiere werfen. Unsere ausländischen Schüler präsentierten stolz Buchstaben und Worte in ihrer Landessprache. Shaimaa und Alaa schrieben arabisch, Makka und Yunus russisch, Kawe und Sam persisch und Georgi schrieb bulgarisch. Die deutschen Grundschüler bestaunten die fremden Schriftzeichen und ließen sich ihre Namen auf ein Lesezeichen schreiben. Aber es gab noch anderes zu entdecken. In einem Raum wurde weihnachtlich gebastelt, ein anderer bot die Möglichkeit, coole Buttons selbst zu gestalten. Weitere Highlights waren das Durchqueren eines Dunkelparcours oder das Absolvieren des Parcours der Sinne, das Basteln von Laternen, Kegelspiele usw. Der Töpferkurs bot selbstgefertigte Erzeugnisse an und in der Hauswirtschaftsküche wurde leckerer Toast zubereitet.

 

 

 

Tag des Sports

Am Montag, dem 17.09.18 führte die Sekundarschule Annaburg ihr traditionelles Sportfest durch. Bei idealen äußeren Bedingungen kämpften die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 – 9 an verschiedenen Stationen um wertvolle Punkte für den Erwerb des Sportabzeichens des DOSB. Darüber hinaus wurden in den Ballsportarten „ Ball über die Schnur“, Volleyball und Fußball die besten Klassen ermittelt. Die Schüler der 10. Klassen fungierten an den einzelnen Stationen als Kampfrichter bzw. Schiedsrichter. Für das leibliche Wohl sorgte wie in den vorangegangenen Jahren Herr Lexius vom „ Lokal am Wald“.

Nach  Auswertung der Ergebnislisten durch die Fachschaft Sport und Prüfung dieser durch den KSB, wissen wir, wie viele Sportabzeichen unsere Mädchen und Jungen 2018 errungen haben.

  

Sport frei!

Fachschaft Sport

 

Geschichtsprojekt in der Lichtenburg Prettin

Am 29.082018 und am 30.08.2018 führten die 10. Klassen einen Projekttag zum Thema „Alltag und Leben im Nationalsozialismus“ in der KZ-Gedenkstätte Lichtenburg durch.

Die Schülerinnen und Schüler recherchierten in kleinen Arbeitsgruppen, unter welchen Bedingungen die Häftlinge arbeiten und leben mussten. Als eines der ersten Konzentrationslager nach der  Machtergreifung Hitlers im Januar 1933 wurden vor allem die Menschen in sogenannte „Schutzhaft“ genommen, die nicht dem Bild der NS-Volksgemeinschaft entsprachen. Darunter waren politische Gegner (KPD, SPD), Menschen wegen ihrer religiösen Überzeugung, Kriminelle und sogenannte Asoziale aber auch Juden und Sinti und Roma.

Während eines Rundganges am Ende der Veranstaltung präsentierten die Schüler ihre Arbeitsergebnisse an unterschiedlichen Orten der Gedenkstätte. Die Schüler kamen zu der Erkenntnis, dass die Inhaftierten unter menschenunwürdigen Bedingungen arbeiten und leben mussten und der Willkür der SS ausgeliefert waren. Deshalb ist es lohnenswert und wichtig, die Demokratie in unserem Land zu erhalten und weiterzuentwickeln.

Luisa Günther schieb: „Die Lichtenburg war eines der ersten Konzentrationslager, das es in Deutschland zur Zeit des Nationalsozialismus gab.

Damals geprägt von Leid, Diskriminierung und Demütigung, heute übersäht von tausenden mahnenden Erinnerungen. Ich finde es wichtig, dass in der heutigen Zeit auch kommende Generationen mit dem dunklen Teil unserer Geschichte konfrontiert werden, um zu verhindern, dass sich solche schrecklichen und menschenverachtenden Geschehnisse wiederholen. Bei mir hinterließ dieser Ausflug ein erschreckendes und bedrückendes Gefühl. Da zur heutigen Zeit die meisten Jugendlichen an diesem Thema kein wirkliches Interesse zeigen, würde ich mir wünschen, dass sich mehr Leute dieser Erfahrung stellen und sich selbst ein Bild von diesen damaligen Kriegsverbrechen machen.“

 

Gefördert wurde das Projekt durch die Landeszentrale für politische Bildung.

 

 

Start ins neue Schuljahr

Zu verschiedenen Gesundheitsthemen wurden am Anfang dieses Schuljahres ein Projekt für die Klassenstufen 5-8 organisiert. Unter dem Motto "Gesund mit Grips" war das "Body+Grips-Mobil" (BGM) an der Schule. Alle Schüler absolvierten in kleinen Gruppen bei hochsommerlichen Temperaturen einen Parcours zu den Themen: gesunde Ernährung, Ich und Du, Sexualität, Sucht und Bewegung.

Für die Schüler der Klassen 9 und 10 ging es am Anfang des Schuljahres um das Thema Verkehrssicherheit. Die Polizei war mit Drogenhund und Rauschbrille vor Ort. Der gemeinsame Besuch der Wanderausstellung "Straßenkreuze - Unorte des Sterbens" war einerseits Mahnung, regte aber gleichzeitig auch zur Diskussion an.

 

95 Orte der Reformation

Gefragt waren JuniorScouts, die Orte der Reformation in Mitteldeutschland beschreiben. So sollten Geschichten entstehen, die auf der Online-Plattform von ScottyScout in einem Blog veröffentlicht werden. Aus den persönlichen Reisetipps für diese Orte entsteht bis Ende des Jahres ein Reiseführer für Mitteldeutschland. Ein Beitrag vom Kurs Moderne Medien Klasse 10 wurde bereits veröffentlicht, ein weiterer soll folgen. Ende 2016 wird das Buch im Handel erhältlich und als E-Book veröffentlicht sein.

 

Hier geht´s zum Beitrag von Lara und Anton




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